Da die letzten drei Alben Microcastle (überwiegend sehr gut), Halcyon Digest (Meisterwerk) und Monomania (großartig zerschossen) zu überzeugen wußten, herrscht hier kindliche Vorfreude auf das neue Album.
Keine Minute voneinander entfernt, nicht schlecht. Ich hab's trotzdem mal zusammengelegt.
"Auf deinem Shirt steh‘n die Dinge, Die du gerne wärst, nicht die du bist, Was im Grunde völlig in Ordnung ist. Nur: Wir können alle lesen Und du bist nie ein Dreckstück gewesen."
Ich habe mir "Breaker" und "Ad Astra" zur weiteren Vertiefung als Einzeltracks besorgt, in der Hoffnung, dass sie sich schnell abnutzen und ich um den Albenkauf herumkomme. Die Idee war zwar nicht verkehrt, aber diese beiden vordergründig eher nur gefälligen Songs setzen sich mit jeder Runde mehr fest.
Das ist ja durchgehend ihr Angriffskonzept, bei diesem Album mehr als bei den früheren. Ich bin immer noch nicht ganz Freund des Albums geworden, "Living my life" ist sogar dermaßen suppig-seichter New-Age-Pluckerpop für die nächste Selbstfindungsphase entscheidungsschwacher 25jähriger Designstudenten, dass ich gefühlte dreizehn mal aufs Cover schauen musste. Gruselig. Zumal danach mit Breaker gleich einer ihrer besten Songs folgt.
Just a MF from hell.
Rotation:
Cindy Lee - Diamond Jubilee | Being Dead - Eels | Shellac - To All Trains
Mir gefällt das Album nicht und ich bin ziemlich enttäuscht. Das Side-Project Atlas Sound hat diesen Sound auf den letzten beiden Platten um einiges besser hinbekommen.