So, nach einer Welle von Topics in diesr Rubrik, die zum Teil schon vor Monaten erschienen sind, hab ich mir mal vorgenommen, in diesem Jahr meine jeweilige Neuerscheinung der Woche in den Raum zu werfen. Brandaktuell:
Kiwi Jr. - Football Money (2020)
Kurz und knapp ist mit seinen 30 Minuten nicht nur das Album, sondern auch die Musik beschrieben. Die Kanadier (eigentlich von den Prince Edward Inseln, aber der Szene von Toronto zuzuordnen) liefern charmant schrammelden Gitarrenpop mit lakonischem Gesang, eingängigen Melodien und Slacker-Attitüde ab. Gegründet wurden sie schon vor einigen Jahren, der zweite Gitarrist Brian Murphy war allerdings auch noch bei Bassist bei Alvvays, weshalb sich das Debüt etwas etwas verzögert hat. Die Assoziationen beim Hören gehen in viele Richtungen, hier kann man Spaß haben, wenn man den C-86 Jangle Sound mag, 90er Indie-Ikonen wie Pavement & Co. nachtrauert oder einfach was Neueres neben die Modern Lovers stellen will.
ME-Leser 1984 bis 2016 - ME-Forum seit 30.04.2003 - Erster Beitrag: "Wo kann ich mich hier wieder abmelden?" Heavy Rotation → ◉ Jake Bugg (2024) A Modern Day Distraction ◉ Julie (2024) The Ant-Aircraft Friend ◉ Towa Bird (2024) American Hero ◉ The Courettes (2024) The Soul Of... The Fabulous Courettes ◉ Noga Erez (2024) The Vandalist
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Also mir macht diese Truppe ein wenig zu viel Lärm, der Sound (oder Klang, wie man es nimmt) ist mir auch ne gute Spur zu metallisch-hart, fast schon harsch. Auf CD gehört, dürfte das kaum anders sein. Auf Albumlänge (auch, wenn es ein kurzes ist) würde mir das auf die Nerven gehen. Und was noch hinzu kommt: sie haben bei so ziemlich allen Songs, die ich hören konnte, das immer gleiche Grundmuster im Gepäck. Überspitzt könnte man auch sagen: da klingt ein Song wie der andere.
offensichtlich habe ich hier ein völlig anderes album vorliegen, das gleichzeitig unter selbem namen erschienen ist, denn nichts von deiner beschreibung trifft zu. aber egal, danke für den tipp lieber lokus. genau mein ding - aber läuft sowas bei dir nicht normalerweise unter "indiegeschrammel, talentfreies"?
Wenn etwas eingängige Melodien hat und einigermaßen rockt, dann darf man auch talentfrei sein. Wenn wir nur Musik von Genies hören würden, dann müssten wir alle nicht andernorts lamentieren, daß nichts mehr in die Wohnung passt.
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Jep und die musikalische Nähe zu Pavement beschreibt es ganz gut...sie sind nur weniger verspielt und die Songs eingängiger. Interessant, dass der Sänger auf einer 12 saitigen E-Gitarre spielt.