Zitat von Lumich im Beitrag #30fugazi (sehr geliebte band, muss ich noch was zu schreiben im "schmerzlich vermisst"-thread) haben in den achzigern nur ein album veröffentlicht, und dass würde ich nicht zu ihren besten zählen.
daher schrub ich ja, dass ich mir 80er hardcore nachträglich über besagte bands erschlossen habe.
bzgl. mission of burma und yo la tengo geh ich mit, wobei ich letztere auch auf den letzten drücker (i.e. mit "president yo la tengo") und erstere noch ein bisschen später entdeckt habe.
nachträglich muss ich einem freund sehr dankbar sein, der mir anno 89 ein tape mit den feelies, sonic youth, mekons, triffids, yo la tengo, cramps, gun club, thin white rope, db's, game theory, usw. geschenkt hat. das hat mich sehr geprägt und ich höre auch heute noch immer wieder, obwohl ich die sachen inzwischen fast alle selbst auf tonträger besitze.
Zitat von gnathonemus im Beitrag #20immer wieder erstaunlich, dass die 80er immer wieder mit diesen plastikpop-eintagsfliegen mit komischen hosen und frisuren gleichgesetzt werden
Das könnte daran liegen, dass die damaligen Fernseh- und Radio-Musiksendungen fast ausschließlich aus denen bestanden. Von den meisten der großartigen Bands, die du genannt hast, habe ich erstmals in den 90ern gehört. Selbst die Smiths, die ja auch in Deutschland nicht wenige Platten verkauften, wurden zu ihrer aktiven Zeit zumindest hier in Bayern nie im Radio gespielt: Für Bayern 3 waren sie nicht mainstream genug, für den Zündfunk zu mainstream.
Alles, was Cretu jemals fabriziert hat, ist für mich die Hölle. Das ist so dermaßen aalglattes Zeug, nicht gut-, sondern totproduziert und scheinbar neue Klänge nur durch hochaktuelles Equipment vorgaukelnd dargeboten. Bei dem bekomme ich richtig die Krätze