hm. nun bin ich kein wirklich sklavischer "ride"-fan (für mich war es nach der "nowhere" nämlich schon wieder vorbei, "going blank again" finde ich eher mau), aber unter "meisterwerk" mache ich es nicht. daß die ep's gut vorgelegt hatten, geschenkt, daß sie live unfassbar waren, ebenfalls - zu recht stehen "ride" mindestens in der top5 meiner konzerte, aber wenn die frage nach einem perefekten shoegaze oder whatever album ist, ist und bleibt "nowhere" meine erste wahl. trotz ep's, trotz konzerten, trotz slowdive.
Merci. Unter "Musikthemen"? Da kann ich ja lange suchen. Hoffentlich hatte ich mich hier noch nicht über " Nowhere" ausgelassen, aber falls, dann sicher nicht so detailliert
Die von Pitchfork haben zum zwanzigjährigen Jubiläum auch ein Loblied auf "Nowhere" gesungen. Zurecht, wie ich finde. Die EPs muss ich mir aber auch mal anhören.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Peter Frampton Comes Alive. Ich gestehe, dass ich die nie komplett angehört habe. Die angehörten Songs empfinde ich schlicht als langweilig und das Solospiel Framptons hier als nervig.
Die fällt für mich unter die Rubrik: "Musik, die ihr nicht nachvollziehen könnt". Für mich ist das wirklich ganz, ganz schlimmes Zeug und ich konnte niemals verstehen, dass es Menschen gibt, die das auch nur mittelgut finden. Schauderhaft
für mich fällt das in ein genre, in dem ich durchaus immer wieder mal fündig werde. aber frampton und speziell dieses album zählt mit zum ödesten, das mir jemals unter dem stichwort "musik oder was sich dafür hält" über den weg gelaufen ist.
Es ist nicht verwunderlich, daß "Comes Alive" im Katalog von Peter Frampton an der Spitze steht, denn alle Songs darauf sind in der Live-Version besser als im Studio. Wie dann aber angesichts von Null (als Zahl: 0 !!!) Chartsingles auf seinen bisherigen Solowerken das bestverkaufte Live-Album aller Zeiten werden konnte, ist bis heute eines der größten Mysterien der Popgeschichte. Womöglich ein fehlgeschlagenes Chemtrail-Experiment der Regierung (oder ein erfolgreiches, hängt von der Betrachtungsweise ab).
ME-Leser 1984 bis 2016 - ME-Forum seit 30.04.2003 - Erster Beitrag: "Wo kann ich mich hier wieder abmelden?" Heavy Rotation → ◉ Jake Bugg (2024) A Modern Day Distraction ◉ Julie (2024) The Ant-Aircraft Friend ◉ Towa Bird (2024) American Hero ◉ The Courettes (2024) The Soul Of... The Fabulous Courettes ◉ Noga Erez (2024) The Vandalist
Man sollte nicht vergessen, dass „Comes alive“ insbesondere in den USA ein großer Erfolg wurde. Das vierte Soloalbum von Frampton verkaufte sich dort bereits besser als alle drei Vorgängeralben zusammen und so entschied man sich sogleich für ein nachfolgendes Live-Album. „Comes alive“ erschien am 6. Januar 1976 und stieg auf Platz 191 ein, um bis zum 10. April 1976 auf Platz 1 der Billboard-Charts zu klettern. Es kletterte also innerhalb von drei Monaten höher und höher. Allein in den USA verkaufte es sich mit 6 Millionen Exemplaren, was mit daran lag, dass es zwar ein Doppelalbum war, aber zu einem reduzierten Listenpreis von $ 7.98 verkauft wurde (die Einzelalben in den USA kosteten damals zumeist $ 6.98).
"Good taste is the worst vice ever invented" (Edith Sitwell)
Zitat von Der Lokus im Beitrag #55Es ist nicht verwunderlich, daß "Comes Alive" im Katalog von Peter Frampton an der Spitze steht, denn alle Songs darauf sind in der Live-Version besser als im Studio. Wie dann aber angesichts von Null (als Zahl: 0 !!!) Chartsingles auf seinen bisherigen Solowerken das bestverkaufte Live-Album aller Zeiten werden konnte, ist bis heute eines der größten Mysterien der Popgeschichte. Womöglich ein fehlgeschlagenes Chemtrail-Experiment der Regierung (oder ein erfolgreiches, hängt von der Betrachtungsweise ab).
Zitat von Von Krolock im Beitrag #14Über "Dark Side Of The Moon" brauchen wir nicht diskutieren. Ohne Syd Barrett, dafür mit Alan Parsons. Alles klar soweit.
Doch. Es hat einige Totalausfälle (sogar recht schaurige), aber es ist trotzdem gut. Allein die großartigen Songs sind großartiger als alle Songs auf sonstigen großartigen Alben. Vor allem "Time" ist ein Monolith. Wer Schwampf will, soll "The Wall" hören. Das habe ich bis heute noch nicht komplett geschafft.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
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Zitat von Der Lokus im Beitrag #55Es ist nicht verwunderlich, daß "Comes Alive" im Katalog von Peter Frampton an der Spitze steht, denn alle Songs darauf sind in der Live-Version besser als im Studio. Wie dann aber angesichts von Null (als Zahl: 0 !!!) Chartsingles auf seinen bisherigen Solowerken das bestverkaufte Live-Album aller Zeiten werden konnte, ist bis heute eines der größten Mysterien der Popgeschichte. Womöglich ein fehlgeschlagenes Chemtrail-Experiment der Regierung (oder ein erfolgreiches, hängt von der Betrachtungsweise ab).
Ich besitze es und es gefällt mir. Noch besser ist allerdings, Peter Frampton live zu erleben. Ein sehr unterschätzter Musiker.
Ist zwar nicht mein Thread (habe ihn ja nur ein zweites Mal erfunden...), aber die ganze Geschichte macht doch irgendwie mehr Sinn, wenn man auch ein paar Sätze dazu schreibt. Was mag man nicht an einem Album? Welche hochgelobten Qualitäten spricht man ihm möglicherweise ab? Hätte ein ähnliches Album den Status vielleicht eher verdient? Ich zumindest lese so etwas gerne