Es gibt übrigens aus der Blues-Zeit viele gute Songs, die nur Single oder B-Seite waren und auch nur sporadisch auf diversen CD-Editionen wieder als Bonus-Tracks erscheinen. Es wäre also keine Schande, diese Zeit einfach mit einem Sampler abzuhaken.
Ein guter ist auch dieser hier, denn er ist musikalisch breiter gefächert als die Studioalben:
Peter Green's FLEETWOOD MAC - Live at the BBC '71 (1995)
Meine erste Platte von ihnen war die LIVE mit den großen Hits der 70ern als Doppelalbum.
FLEETWOOD MAC - Live (1980)
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vielen dank an alle und speziell lokus für die empfehlungen. rumours ist eh schon so gut wie gekauft, und dann werde ich mich mal von hinten durcharbeiten.
★★★☆☆☆ Buckingham Nicks (1973) Das Duo, zwei Jahre bevor sie zur Band kamen. Hier deutet sich schon an, was ab 1975 bei FLEETWOOD MAC die Wende bringen sollte, nur nicht ganz so perfekt. Das Paar hatte Material, das später erneut verwendet wird: "Don't Let Me Down Again" befindet sich auf "Fleetwood Mac - Live (1980)", und es gibt eine frühe Version von "Crystal" vom 75er Album.
★★★★★☆ Bella Donna (1981) Die weiße Taube ist auf dem Zenit als Songwriterin und Sängerin. Das erste Soloalbum geht direkt Richtung #1 in den USA, flankiert von etlichen Chart Hits und prominenter Unterstützung (Tom Petty, Don Henley u.a.) - ohne einen Ausfall und um Meilen besserer Rock, als die Scheiben ihrer Kollegen im selben Jahr. Mit "Stop Draggin My Heart Around" und "Edge Of Seventeen".
★★★★☆☆ The Wild Heart (1983) Die Songs können es ohne Probleme mit dem Debut aufnehmen und sind Instant-Klassiker. Einziger kleiner Haken: stellenweise schieben sich die in den 80ern so beliebten und heute verachteten Sequenzer in den Sound, wie etwa bei den Top Hits "Stand Back" und "If Anyone Falls".
★★★★☆☆ Rock A Little (1986) Der Roots-Rock tritt immer mehr in den Hintergrund und der Drumcomputer hält hier und da Einzug. Weil die Songs noch taugen und der Sound der Zeit angepasst ist, läuft es auch noch in den Charts. Mit "I Can't Wait" und "Stand Back" ...
★★★☆☆☆ The Other Side Of The Mirror (1989) Das Album startet noch gut, ab der Mitte ist der Ofen aus. Die Stimme hält alles am Leben, aber zu oft sind die Songs austauschbar und gehen in der 80s-Überprodution unter. Die Kritiken waren nicht gut zu ihr, "Rooms on Fire" und "Long Way To Go" sind nur mässige Hits geworden.
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★★★☆☆☆ Street Angel (1994) Nichts hier drauf ist schlecht, nur leider vollkommen egal. Die Produktion ist perfekt und gleichzeitig wieder bodenständiger als Ende der 80er. Leider beschleicht einen dennoch das Gefühl, man hätte das alles schonmal im Radio gehört. In Zeiten von Alternative/Indierock kommt nur der Opener "Blue Denim" noch an, die neue Generation hat genug Frauen am Start, die es auch können.
★★★★★☆ Trouble in Shangri-La (2001) Mit Schwung ins neue Jahrtausend, vor allem mit besseren Songs. Endlich mal wieder akustische Schönheiten wie in den 70ern ("It's Only Love"), Prägnante Rocker (""Fall From Grace") und astrein produzierter Gitarrenpop im Titeltrack. Erstaunlicherweise war ihr grosser Hit in Discos zu hören: "Planets Of The Universe" im Remix. Bestes Werk seit 1983.
★★★☆☆☆ The Soundstage Sessions (2009) Eine Live-Platte mit einer seltsamen Songauswahl und nicht immer besser als im Studio. Nur für Fans.
★★★★☆☆ In Your Deams (2011) Die Stimme wird dem Alter entsprechend etwas tiefer, aber sie ist immer eine sichere Bank. Abgesehen von ein paar kitschigen Nummern stimmt auch hier fast wieder alles. "Ghosts Are Gone" rockt unfassbar, "For What it's Worth" wird zum Radiohit und "Soldiers Angel" ist Fleetwood Mac zu besten Zeiten.
★★★★☆☆ 24 Karat Gold: Songs From The Vault (2014) Dieses Album müsste eigentlich jeden gewöhnlichen Songwriter in den sofortigen Selbstmord treiben. Es handelt sich nämlich nicht um eine "Greatest Hits" (wie der Name vielleicht vermuten lässt), sondern um den "Abfall", der es im Laufe der Jahre nicht auf die Alben geschafft hat. Alles wurde aber neu aufgenommen, und die Kritiken waren zu Recht voller Ehrfurcht. "Starshine" oder "Mabel Nomad" ... alles drin, was man an ihr liebt.
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Eine Zusammenarbeit von Otis Spann und Peter Green. Im Wracksein haben sich die beiden nichts geschenkt, leider. Gibt es gerade als Vinyl- Reissue, die damalige Originalpressung kostet 50 Euro.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
---------------------------------------------------------------- From the river to shut the fuck up.
Werde ich mir die Tage zulegen. Die wurde so oft gepreßt, daß man die gebraucht sogar in sehr gutem Zustand für 5 oder 6 Euro bekommt. Jeder, der sich da das Reissue für 22 kauft: Respekt.
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Hab mir mal vor ein paar Jahren "Fleetwood Mac - Fleetwood Mac" & "Fleetwood Mac - Rumours" 2 x 45rpm, 180g, Reprise (made by Pallas, Germany) bei popmarket für 29 Euro gekauft. Die alte deutsche Pressung klingt aber auch schon sehr toll
eine Christine McVie Solo LP, enstanden in der Phase zwischen Chicken Shack und Fleetwood Mac. Musikalisch eher unaufgeregt, aber ihre Stimme ... tja. Das Original erschien auf dem Label Blue Horizon, und ist nun mittlerweile recht rar, mir genügt das Vinyl Reissue auf Pure Pleasure Records.
Wer in ihr Debut reinhören will: in Download Shops wie iTunes heißt das Album manchmal auch "The Blue Horizon Sessions".
Ich persönlich finde ihre Stimme und ihre Songs tendenziell eher langweilig. Was innerhalb der Band für eine weitere musikalische Facette gesorgt hat, und damit auch wahnsinnig wichtig war für deren Erfolg, funktioniert einfach nicht auf Albumlänge.
★★☆☆☆☆ Christine Perfect (1970) Die miesen Aufnahmen sind dem Budget geschuldet. Hier dominiert noch Blues statt Folk. Als Songs kann ich nur mit "Close To Me" und "Crazy Bout You Baby"
★★★☆☆☆ Christine McVie (1984) Durchweg im Stil ihrer FM-Beitrage, leidet aber etwas an klinisch sauberen 80s-Sound. Tolle Ballade "The Smile I Live For", kleiner Rocker "I'm The One" und der Hit "Got A Hold On Me"
★★★☆☆☆ In The Meantime (1984) Die Stimme altersbedingt reifer, die Produktion makellos. Die zweite Hälfte ist leider etwas Pop-By-Numbers. Es überzeugen "Friend", "You Are" und "Bad Journey".
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Mir ist gerade aufgefallen: Da dieses Lied 1981 erschien, "Eye Of The Tiger" aber 1982, könnte man sagen: Intro/Gitarren geklaut von "Edge Of Seventeen"
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