Zitat von Anorak Twin im Beitrag #21(…) ein schwer erträglicher Track ("River Ancostia") (…)
verstehe ich nicht. der song ist doch super.
Ich empfinde in erster Linie mit der Instrumentierung (waberndes Keyboard und geräuschartige Percussions) als unangenehm, in zweiter Linie den Gesangsstil. Die Melodie ist auch nicht so umwerfend, dass sie es etwas daran ändern würde.
sie hat's wieder geschafft: the hope six demolition project rückt in meiner gunst schon recht dicht an den vorgänger heran. je öfter ich das album höre, desto mehr liebe ich es. bei let england shake ging mir das genau so.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Ja, geht mir ähnlich, aber für mich reicht es doch nicht an Let England Shake heran, die ich musikalisch aufregender fand und die mE auch mehr "Hits" hatte. Trotzdem eine wunderbare Platte natürlich. Und: ihre allererste NUMMER 1 in den UK Charts. Wahnsinn eigentlich.
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)
in meiner gunst ist sie inzwischen auch schon deutlich gestiegen, aber ich denke nicht, dass sie es mit "let england shake" aufnehmen werden kann. mir hatte die damals im gegensatz zur neuen auch schon auf anhieb gefallen (um dann nochmal zu wachsen).
Also irgendwie, so nach zehn bis fünfzehn Hörmalans, gefällt mir die neue eigentlich genauso gut wie "Let England Shake". Einen kleinen Punktabzug gibt es allenfalls dafür, dass nach der langen Wartezeit eine kleine stilistische Neuerung gut getan hätte. Aber insgesamt finde ich THSDP schon sehr toll
Zitat von Bigwombat im Beitrag #14Die Welt ist nicht gerade gnädig mit Frau. Aber immerhin, es gibt Hintergrund und Drumherum zu lesen, den ich bisher noch gar nicht so richtig wahrgenommen hatte.
die kritik habe ich schon von anfang an nicht geteilt und tue das jetzt, wo ich das album besser kenne, noch weniger. die dinge, die sie da singt sind schon harter tobak. dass sie auf rühseligkeiten verzichtet, mag zwar welt-autoren überfordern, aber spätestens durch die art, wie sie die texte vertont, müsste eigentlich jedem die haltung hinter den texten klar sein. gleichgültigkeit wäre ohnehin eine eher seltene motivation für einen text und zustimmung kann man getrost auch als solche vernachlässigen. aber der kollege bei der welt braucht offenbar eine klare message wie bei another day in paradise von phil collins oder michael jackson's man in the mirror.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Ich warte weiterhin auf das erste PJ Harvey Album, das mir gefällt. Wird zugegebenermaßen auf Grund der Tatsache, dass ich ihre Stimme nur bedingt ertrage, etwas schwierig.
Gar kein Problem. Es gibt aber Künstler, in der Regel solche, die auf relativ breite Zustimmung treffen, bei denen ich dennoch jedes neue Album anhöre, einfach um zu schauen, ob es mich doch irgendwann packt. Oftmals, momentan mache ich diese Erfahrung gerade mit den Prince Platten der mittleren und späten 90er, ist es auch einfach so, dass mir zu irgendeinem Zeitpunkt gewisse musikalische Stile einfach noch nicht so zugesagt haben, wie sie es vielleicht heute tun. Da kann dann durchaus mal eine Veränderung des Höreindrucks bei vormals Abgelehntem stattfinden. Bei PJ wird das wie erwähnt schwerer, weil da eher die (mir zu spröde) Stimme das ausschlaggebende Kriterium ist.
Das verstehe ich auch, so geht es mir z.B. mit Radiohead - ich verstehe, warum sie geliebt werden, ich mag vieles, was sie machen - aber es erreicht mich emotional nicht.
Allerdings ist Pollys Stimme doch sehr facettenreich - auf "To Bring You My Love" singt sie völlig anders als auf "White Chalk" oder "Let England Shake". Und wenn einem dann all diese Facetten nicht gefallen, dann macht es wohl wirklich keinen Sinn, sich das schönhören zu wollen.
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)
Zitat von Lumich im Beitrag #32sie hat's wieder geschafft: the hope six demolition project rückt in meiner gunst schon recht dicht an den vorgänger heran. je öfter ich das album höre, desto mehr liebe ich es. bei let england shake ging mir das genau so.
Die Hoffnung habe ich auch. Der Vorgänger löste bei mir zuerst keine Begeisterungsstürme aus, die kamen mit Verspätung. Und das aktuelle Werk hat memorable Momente, packt mich aber bis jetzt auch noch nicht... obwohl die B - Seite ansteigende Form zeigt.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
---------------------------------------------------------------- From the river to shut the fuck up.
Genau der einzige Song, den ich beständig wegskippe. Den größten Sprung nach vorne haben bei mir zuletzt “River Anacostia“ und “Medicinals“ gemacht. Ging mir schon beim Vorgänger so, dass zunächst wenig beachtete Songs nach und nach die anfänglichen Favoriten (diesmal “the Community of hope“, “Chain of keys“ und “The Wheel“) verdrängten.