Zitat von Olsen im Beitrag #350Ihr kennt Pierre Sanoussi-Bliss nicht? Ich hätte jetzt gesagt, das ist der mit Abstand bekannteste Mensch in dieser Gruppe. Wenn man älter ist, vielleicht noch Jürgen Hingsen.
das sind tatsächlich die beiden einzigen, die ich kenne.
Bei ersterem musste ich aber auch erstmals die Google Bildersuche nutzen
Mini-Fazit: Bisher beeindruckt Edith mit wenig Generve und ziemlich guten Prüfungen. Nina wird bestimmt Campmutti und fliegt schnell raus - die ist zu wenig Drama. Dafür darf der sehr fiese Sam bestimmt lange bleiben, was mir persönlich Spaß machen würde. Zicken versprechen immer am meisten Action! Pierre mag ich, aber er könnte irgendwann mit seinem "Ich bin Ossi"-Gemache nerven. Mal sehen. Alessia ertrage ich nicht; sie hat so einen nöligen Tonfall, den ich nicht hören mag. Zum Glück kann man ihr Dummgelaber vorspulen, wenn man eh kein RTL hat. Das werde ich dann wohl auch bei den weiteren Folgen tun ...
Die anderen muss ich noch abchecken.
Was mich wundert - zugegeben als freiwillig Kinderlose: Wie passt es zusammen, von seinen Teils recht kleinen Kindern zu schwärmen, die das Tollste, Beste, Einzige auf der Welt sind, dann aber einen Monat ins Ausland abzuhauen? Ich verstehe ja, dass auch Eltern arbeiten müssen, aber doch nicht zwingend am anderen Ende der Welt. Bin ich da zu harsch?
You all want the whole world to be changed so you will be different.
Nach 16 Jahren Pädagogik bin ich fest davon überzeugt, dass solche Aussagen vor allem der Erfüllung gesellschaftlicher Normen und Erwartungen sowie der eigenen Selbstdarstellung als gutes Elternteil dienen und wenig mit dem realen Verhältnis zu den Kindern und den Gefühlen ihnen gegenüber zu tun haben. Sonst gäbe es diesen Widerspruch zwischen dem Gesagten und dem Verhalten ja nicht. Wenn sich jemand ins Fernsehen setzen und sagen würde "Meine Kinder sind toll, keine Frage, aber ich find's noch toller mich nicht mit Cocomelon, vollen Windeln, Tonies und Wutanfällen beschäftigen zu müssen und nutze jede Gelegenheit dazu.", wäre die Hölle los. Mich nervt das ja schon seit Ewigkeiten in der Musik. Rührselige Songs für den Nachwuchs schreiben und dann erstmal 6 Monate auf Tour. Ja, klar.
Zitat von Mory im Beitrag #363 Was mich wundert - zugegeben als freiwillig Kinderlose: Wie passt es zusammen, von seinen Teils recht kleinen Kindern zu schwärmen, die das Tollste, Beste, Einzige auf der Welt sind, dann aber einen Monat ins Ausland abzuhauen? Ich verstehe ja, dass auch Eltern arbeiten müssen, aber doch nicht zwingend am anderen Ende der Welt. Bin ich da zu harsch?
Mir ist dabei die Erfüllung gesellschaftlicher Normen komplett egal, trotzdem sind meine Kinder für mich das beste, was mir je passiert ist und ich genieße eigentlich fast alle Momente mit beiden. Trotzdem wäre für mich nie in Frage gekommen, mich deshalb vor den 3 mal 6 Monaten Mali zu drücken, einfach auch weil ich es richtig fand, dorthin zu gehen. Dabei gab es schlimme Momente des Vermissens auf beiden Seiten, aber ich hatte auch nie einen Zweifel daran, dass wir das nicht gemeinsam durchstehen werden. Ich merke inzwischen auch, wie wenig diese Trennungsphasen inzwischen bei den Kindern und auch mir noch präsent sind, weil wir jedes Mal schnell wieder den Einstieg gefunden haben. Wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass es ein ziemliches Privileg der westlichen Welt ist, fast nie von den eigenen Kindern getrennt sein zu müssen.
Dschungelweisheit des Tages: "Plus und Plus gibt immer Minus."
Ich finde heuer erstaunlich viele echt sympathisch. Maurice nervt, aber ansonstem ist sogar Sam einigermaßen erträglich. Alessia liebe ich in ihrer Stumpfheit sowieso.
Zitat von Mory im Beitrag #363 Was mich wundert - zugegeben als freiwillig Kinderlose: Wie passt es zusammen, von seinen Teils recht kleinen Kindern zu schwärmen, die das Tollste, Beste, Einzige auf der Welt sind, dann aber einen Monat ins Ausland abzuhauen? Ich verstehe ja, dass auch Eltern arbeiten müssen, aber doch nicht zwingend am anderen Ende der Welt. Bin ich da zu harsch?
ich sehe das prinzipiell ähnlich wie beth, aber ich glaube es kommt auch auf die jeweilige familiäre situation an. sind die kinder 2 oder 11 jahre alt, wer kann sich um sie kümmern, wie oft sieht man sich sonst, etc. ich könnte mir zb eine mehrwöchige absenz nicht vorstellen: kind sehr jung, meine freundin (und natürlich auch ich) würde die alleinige betreuung wohl nur unter verbrauch der letzten notreserven schaffen, und wir sehen uns ohnehin nicht so viel wie ich es mir wünschte, also wäre das vermissen zu heftig, sogar angst vor potentieller distanzierung da. in der richtigen dosierung sehe ich das nicht als widerspruch - der nachwuchs ist tatsächlich das wundervollste was mir je passiert ist, ein paar tage allein wären aber in jedem fall das highlight des monats.
Die Dschungelprüfung an Tag 4 - die ehrlicherweise nicht besonders schlimm wirkte - ist genau DAS Qualitätsfernsehen, für das ich die Sendung liebe! So viel Geschrei, so viel "Bitte, BIIIITTEEEE ... Warum bist du so?" und "Isch hab echt Angst!" und "Was machst du das draußen überhaupt?!?" war schon lange nicht mehr.
EDIT: Bin jetzt bei Tag 5 und finde Pierre immer noch am coolsten. Vermutlich würd ich mich bei all dem Drama zwischen Lilly und Sam auch einfach zurücklehnen und zugucken. Dieser Maurice ist mir höchst suspekt. Was ist denn das für ein Vogel? Jürgen wirkt nicht so richtig anwesend - kriegt der überhaupt was mit?
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Tag 8 und 9 nachgeholt; Mann, Edith macht mich echt fertig! Man sollte dermaßen labile Menschen vielleicht nicht in so eine Ausnahmesituation stecken. Die kommt doch gar nicht mehr klar, oder?
Maurice ist mir nach wie vor zu doof mit seinem Löwen-Gemache, aber Jörg -- meine Güte!! Wer noch Fragen zum Mythos des "alten weißen Mannes" hat, soll sich Jörg angucken. Der Typ ist soooo steckengeblieben und weirden Rollenbildern und versteht beim besten Willen nicht, wenn er Mist labert - nicht mal, nachdem ihn dieses Mistlabern offenbar den Job gekostet hat. Unfassbar!
Pierre ist zwar ein bisschen zickig mittlerweile, aber immer noch mein Liebling. Sam holt allerdings auf. Wer mit Höhenangst so eine krasse Kletterwand besteigt, hat Respekt verdient. Ich selbst wäre vermutlich vor Höhenangst gelähmt nicht über den ersten Sternenkasten an dem Mast zum Aufstieg vorbeigekommen. Und runtergetraut hätt ich mich auch nicht.
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Bei mir gewinnt Maurice mit jedem Tag dazu. Ja, das Löwengequatsche nervt, aber er scheint das Herz an rechten Fleck zu haben und ist wirklich empathisch und sozial. Und ja, Sam hat für die Prüfung gestern wirklich Respekt verdient. Edith nervt mich ohne Ende und ich mag Lilly eigentlich recht gern, aber warum schreit sie immer so? Jörg fliegt heute hoffentlich endlich raus. Unerträglicher Typ.
Warum Lilly immer so schreit, weiß ich auch nicht. Allerdings hab ich ja selbst ein recht lautes Organ; vielleicht geht ihr das genauso und sie kann quasi nix dafür. Es ist ganz schön anstrengend, sich immer selbst zu mäßigen und leiser zu sprechen.
Tag 10 bringt mal richtig Beef, den Pierre wie üblich süffisant grinsend von der Seitenlinie beobachtet. Würd ich wohl ebenfalls machen. Heute hat mich Maurice schließlich doch noch beeindruckt:
Auch in der Prüfung unter größter Anspannung bleibt er ausgesucht höflich. Selbst zu den Tieren, die ihm ja besagte Anspannung bescheren. ("Die ist auf Angriff!" bei einem völlig gechillten Python :-D) Das kann ich nicht blöd finden, das ist süß.
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Haha, das Timing, als Pierre sein "dämliche Kuh" ausgepackt hat, fand ich lustig.
Ich habe IBES bislang ein wenig lückenhaft gesehen, aber die aktuelle Staffel ist erstaunlich kurzweilig. Gerade gestern waren die Wortgefechte ja recht amüsant.
Ansonsten sind meine Sympathien ähnlich wie bei euch verteilt. Schlimm ist dieser "und ich bin da stolz drauf"-Chauvi Jörg. Aber ich bin ganz froh, wenn die nervigen Teilnehmer*innen ein wenig länger mit an Bord sind. Sonst wird es ja auch wieder langweilig.