OK, in der Hinsicht gab es eine Genesis - Doku auf arte, nach der ich Phil Collins plötzlich extrem selbstironisch und sympathisch fand. Davor war er mein Feindbild schlechthin.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
---------------------------------------------------------------- From the river to shut the fuck up.
Zitat von King Bronkowitz im Beitrag #961OK, in der Hinsicht gab es eine Genesis - Doku auf arte, nach der ich Phil Collins plötzlich extrem selbstironisch und sympathisch fand. Davor war er mein Feindbild schlechthin.
Du hattest doch auch seine Biografie gelesen, oder?
Die letzten Sechs in der Playlist: Honeyglaze - Real Deal || Laura Marling - Patterns In Repeat || Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed
Zitat von King Bronkowitz im Beitrag #961OK, in der Hinsicht gab es eine Genesis - Doku auf arte, nach der ich Phil Collins plötzlich extrem selbstironisch und sympathisch fand. Davor war er mein Feindbild schlechthin.
Über Phil Collins hatte ich neulich noch gedacht, dass ohne seine Schwerverbrechen in den frühen 90ern er heute gnädiger gesehen würde. Wobei ich das Gefühl habe, dass er bei Millenials ohnehin nicht den schlechten Ruf genießt, wie bei meinen Peers. Das gleiche gilt leider auch für Schnauzbärte.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Zitat von King Bronkowitz im Beitrag #961OK, in der Hinsicht gab es eine Genesis - Doku auf arte, nach der ich Phil Collins plötzlich extrem selbstironisch und sympathisch fand. Davor war er mein Feindbild schlechthin.
Du hattest doch auch seine Biografie gelesen, oder?
Jep. Und die ist ebenfalls erstaunlich unterhaltsam. Ich hab meinen Frieden mit ihm gemacht.
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(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
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Zitat von Lumich im Beitrag #963 Über Phil Collins hatte ich neulich noch gedacht, dass ohne seine Schwerverbrechen in den frühen 90ern er heute gnädiger gesehen würde.
Mit ausreichendem zeitlichen Abstand sind einige Singles von seinen ersten drei Alben einfach ganz angenehmer Rock - Pop, der nicht wehtut. "In The Air Tonight", "Sussudio" oder "Easy Lover" kann ich heutzutage durchaus hören, ohne den Sender zu wechseln. "Another Day In Paradise" ist und bleibt aber Hölle und Finsternis.
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Ein paar seiner Balladen mag ich auch sehr gerne. "A Groovy Kind of Love" und "Against All Odds" zum Beispiel.
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Zitat von G. Freeman im Beitrag #956Ich glaube, Nico war ein fürchterlicher Mensch, von dem, was man so liest, aber da war sie bei Lou Reed ja eh in richtiger Gesellschaft. Ich mag' von ihr "Reich der Träume" ja doch wirklich sehr. Den hab' ich vor geraumer Zeit öfters gehört.
Wer es noch nicht getan hat, könnte sich ja Nico-Icon anschauen.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Zitat von JackOfAllTrades im Beitrag #966Ein paar seiner Balladen mag ich auch sehr gerne. "A Groovy Kind of Love" und "Against All Odds" zum Beispiel.
Sorry, da bin ich wieder raus.
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Zitat von King Bronkowitz im Beitrag #965Mit ausreichendem zeitlichen Abstand sind einige Singles von seinen ersten drei Alben einfach ganz angenehmer Rock - Pop, der nicht wehtut. "In The Air Tonight", "Sussudio" oder "Easy Lover" kann ich heutzutage durchaus hören, ohne den Sender zu wechseln. "Another Day In Paradise" ist und bleibt aber Hölle und Finsternis.
Für Easy Lover hatte ich schon immer einen Soft Spot. „Ssussudio“ find ich nervig und „In the Air tonight“ find ich zwar schwulstig, aber von den Sounds und der Atmosphäre her gut gemacht. Mit „Mama“ von Genesis wurde für mein Gefühl dieses Konzept wiederholt (oder umgekehrt? Ich weiß jetzt nicht mehr, was zuerst kam.), mit gleicher Schwulstigkeit.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Ist "Mama" nicht später erschienen (Mitte der 80er), während "In the Air Tonight" von 1981 oder 1982 ist?
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"Mama" war definitiv 1983 und ist ja bis heute eine meiner "guilty pleasures". Inspriert war die fiese Lache laut Biographie tatsächlich von Grandmaster Flash and the Furious Fives "The Message". "In The Air Tonight" ist auf "Face Value", und die war 81, glaube ich.
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Der King hat Recht. Ich hatte "Mama" ein Album später verortet.
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Zitat von King Bronkowitz im Beitrag #946Für den unwahrscheinlichen Fall, daß ich die tatsächlich noch nicht hier genannt habe: Nico. Da herrscht wirklich eine derartige Diskrepanz zwischen dem Kult, der um sie betrieben wird und meiner eigenen Wahrnehmung, daß ich dem komplett ratlos gegenüberstehe.
+1
sie ist für mich durchaus unabdingbarer bestandteil der frühen VU-alben, das hör ich auch sehr gerne. mit ihrem weiteren werk kann ich wenig anfangen. die kultische verehrung befremdet mich, und die geschichte um ihren sohn (den ich tatsächlich sogar mal flüchtig getroffen habe, und den ein kollege von mir ganz gut kennt) ist für mich von ihr sowenig zu trennen wie die dazu in irritierender diskrepanz stehende öffentliche wahrnehmung. und ja, janis joplin sehe ich durchaus auf ähnlichem status, die hat mir zeitweise sogar mehr gegeben. sie interessiert mich heute auch nicht mehr, aber die verachtung, die ihr heute insbesondere von nico-verehrern entgegengebracht wird, finde ich gelinde gesagt bescheuert.
bei mir ist es keine verachtung. früher war das tatsächlich so, aber inzwischen halte ich sie eher für eine äußerst tragische künstlerin. was sich allerdings nicht geändert hat, ist, dass ich ihre stimme nicht ertragen kann. und ich denke, dabei wird es auch bleiben.