WhatsApp erleichtert und erschwert meinen Arbeitsalltag enorm. Erschweren deshalb, weil man permanent erreichbar ist (und ohne Diensthandy eben auch privat). Aber man hat viel schneller Kontakt zu Menschen als vorher. Natürlich hätte man die oft auch anrufen können, aber da geht WhatsApp dann schneller.
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WhatsApp habe ich mich vor ca. 10 Jahren gebeugt, weil das Kind irgendwann nur noch so erreichbar war. Ich nutze es aber ungern und selten. Würd es gern löschen, aber dann würde ich vermutlich meine letzten spärlichen Sozialkontakte aufgeben müssen.
Zitat von JackOfAllTrades im Beitrag #331Natürlich hätte man die oft auch anrufen können, aber da geht WhatsApp dann schneller.
Das finde ich eben nicht. Gerade kurze Absprachen sind telefonisch viel schneller als schriftlich. Zudem führt der Trend zur Sprachnachricht das ganze ein wenig ad absurdum.
Zitat von beth im Beitrag #332WhatsApp habe ich mich vor ca. 10 Jahren gebeugt, weil das Kind irgendwann nur noch so erreichbar war. Ich nutze es aber ungern und selten. Würd es gern löschen, aber dann würde ich vermutlich meine letzten spärlichen Sozialkontakte aufgeben müssen.
same here, viele haben sich dann aber doch überzeugen lassen auf signal zu wechseln.
Zitat von JackOfAllTrades im Beitrag #331Natürlich hätte man die oft auch anrufen können, aber da geht WhatsApp dann schneller.
Das finde ich eben nicht. Gerade kurze Absprachen sind telefonisch viel schneller als schriftlich. Zudem führt der Trend zur Sprachnachricht das ganze ein wenig ad absurdum.
ich bin über whatsapp & co sehr froh, weil ich a) grundsätzlich eher ungern telefoniere, und mir b) mündlich gegebene informationen schon immer schwer merken konnte. telefonate empfinde ich in den meisten fällen als zeit- und energiefressend, während sich über textnachricht schnell infos weitergeben und empfangen lassen, die man hinterher noch mal nachlesen kann. im beruflichen kontext sind telefonate ebenfalls sehr ungünstig, weil ich dazu den workflow des teams unterbrechen muss; über WA kann ich nebenbei hervorragend orga machen, fragen klären oder ggf dann doch unbedingt notwendige telefonate mit gleichermaßen beschäftigten ansprechpartnern verabreden. auch whatsapp-gruppen sind für mich häufiger hilfe als fluch; meine kinder sind halt nicht mehr in der schule, und wohnen dafür verstreuter, da lassen sich gemeinsame unternehmungen so am elegantesten organisieren. etwas anstrengend ist allerdings, dass sich viele freunde und verwandte auf unterschiedlichen plattformen tummeln, und ich dann immer überlegen muss, ob der betreffende nun über WA, signal, apple messenger oder gar nur über SMS erreichbar ist. was dann auch zB dazu führt, dass mir bei der orga der letzten projektabschlussfeier ein paar leute vom teller gerutscht sind.
aber jetzt mal ehrlich: sprachnachrichten sind doch einfach nur die pest, oder? mir geht's damit auch grundsätzlich so: ich bekomme eine sprachnachricht, habe aber gerade keine zeit (manchmal auch keine lust), sie zu hören und verschiebe das auf später. dann vergesse ich es. tagelang. und dann sind leute sauer. und wenn ich die nachricht dann anhöre, muss ich mir dämliches vorgeplänkel a la "hi, wie geht's, ich bin gerade auf dem heimweg und dachte mir, ich frag das noch schnell, ich wollte noch wissen, weil ich hab's vergessen, ob blablabla" anhören, anstatt das ich einfach lese "kannst du mir bitte sagen, ob ... ". ich pack das einfach nicht. das sind momente, in denen möchte ich töten.
Wer Sprachnachrichten verschickt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
I'm a septic tank half full kind of guy / got a twinkle in my eye / that I've been told is just astigmatism / I've got a s-skip in my step like / the undead half risen
Wenn sie eine gewisse Länge nicht überschreiten, finde ich Sprachnachrichten vollkommen in Ordnung. Bin aber generell auch mehr so der soziale Typ mit Gesprächen und solchem Gedöns.
Zitat von Larry Iutbally im Beitrag #338Wer Sprachnachrichten verschickt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Ich nutze wenn überhaupt die Diktierfunktion. Aber anscheinend spreche ich zu undeutlich, denn manchmal kommen wirklich lustige Sachen dabei raus.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Sprachnachrichten können sehr nerven - meistens sogar -, manchmal finde ich es aber auch schön, jemandes Stimme zu hören. Wichtige Informationen ("Wir treffen uns also UNBEDINGT PÜNKTLICH am xx um yy!!") kriege ich lieber schriftlich. Die finde ich in Sprachnachrichten niemals wieder.
WhatsApp und Co. (ich wäre ja glücklicher mit den eher sicheren Varianten von Messengern; aber ach, man kriegt die Menschen nicht überzeugt ...) mag ich sehr, denn mich stört mündliche Kommunikation in der Konzentration. Wenn man mir schreibt, kann ich zu meiner eigenen Zeit antworten - zeitnah, aber nicht zwingend sofort. Wer mich anruft, kriegt eine bemüht-höfliche, weil gerade übelst genervte Mory an den Hörer. Das mag niemand.
You all want the whole world to be changed so you will be different.
Meta ist natürlich seine eigene Diskussion wert, aber WhatsApp ist für mich eigentlich nur ein Name und gedanklich nicht einmal was anderes als eine SMS. Es ist nur einfacher Menschen mit Memes zuzuballern. Ich wäre tatsächlich nie darauf gekommen, das als Social Media zu bezeichnen.
Sprachnachrichten empfand ich immer schon als anstrengend, aber sie sind immer noch besser als zu telefonieren und ich habe fast nur Leute im Umfeld, die das ähnlich sehen und ihre Nachrichten so kompakt und lieb halten, dass ich mich fast drüber freue. Fast.