Herr Lehmann nimmt ein Fisherman’s von Gruppen einheimischer Fans, damit sich der Geschmack verliert die Tische sind mit Lack verschmiert, wie auch die Bänke: Trauer.
So schlurft man durch den Klee, man latscht bis fast ein Ultra Lehmann klatscht. Ein junger Typ mit Locken säuft, mit Lehmann, der in Socken läuft: grad zu Getränke Bauer.
(wir haben einige Kapitel unterschlagen, da die aus einem anderen Fortsetzungsthred stammt, und müssen unds dem neuen Versmaß fügen. Lehmann, sagt man, sei gestorben.)
Lehmanns inszenierter Tod, aus schon viel zitierter Not, brachte eine Wende, als er Adelheid verließ, weil sie nur noch Leid verhieß und Geweine: Ende.
Doch es freute Fanny sehr ein Coupon von Sanifair, den ihr Lehmann schenkte. Sie zog sich im Zimmer um, bis die Augen immer zum Negligee man lenkte.
Keiner lehrte sie Vernunft, bis in Harmonie versumpft sie zur Geige sangen. Nach zwei Wochen schwand der Reiz Fanny weint am Rand der Schweiz: Lehmann sei gegangen.
Lehmann, nunmehr auf der Kur, fragt sich nach dem Kauf der Uhr, was er noch in Nantes macht: L., der mit dem Manta fuhr, suchte Geld, doch fand Amour in der warmen Mondnacht.
In Limoges, Bordeaux, Toulouse sagt er nur Hallo, (to do’s!) grinst in Lourdes verwegen. Doch beim Mondschein erst in Cannes baggert er die Kerstin an und sie wurd verlegen -
die, als es geschah, verkifft ihn nach Korsica verschifft. Dort, am Lac de Nino tat Herr L. durch Morsen kund, küsste ihn ein Korsenmund -
Tja, der Krieg lässt mich gerade etwas sprachlos. Aber ich kann ja auch mal aufs Archiv zurückgreifen. Habe zB. mal alle 154 Shakespeare Sonette übersetzt. Eines der bekanntesten ist dieses:
18
Soll ich dich gleich dem Sommertage loben, dich, der du lieblicher und milder bist? In Maienknospen Sturmgelage toben, zu kurz des Sommers Pacht der Bilder misst.
Bald droht des Himmelsblickes Glühen bleich, bald Finsternis im Golde aufzuleben, dann wieder senkt Natur das Blühen gleich, als wäre ihr der Kursverlauf zu eben.
Dein Sommer lebe stets im satten Schein, die Schönheit soll in allen Zeiten weilen, nie nenn’ dich stolz der Todesschatten sein, durch Ewigkeit der dir geweihten Zeilen.
Dies sei, solang ein Mensch noch sieht, gelungen: Denn du lebst fort, solang Dein Lied gesungen.
18
Shall I compare thee to a summer’s day? Thou art more lovely and more temperate: Routh winds do shake the darling buds of May, and summer’s lease hath all too short a date:
Sometime too hot the eye of heaven shines, and often is his gold complexion dimmed: and every fair from fair sometime declines, by chance, or nature’s changing course untrimmed;
but thy eternal summer shall not fade, nor lose possession of that fair thou ow’st, nor shall death brag thou wander’st in his shade, when in eternal lines to time thou grow’st
So long as men can breathe or eyes can see, so long lives this, and this gives life to thee.
Du liegst im grünen Klee: Berlin, da ist noch deine Leber clean, scheinst dich im Licht zu wägen. Du bist (bis auf 3 Scheine) blank, und noch sind deine Beine schlank, doch wirst Gewicht zulegen, sitzt bald nur am TV Gerät: Das ging ja wohl ins Auge, Fred.
Noch viele Gärten scheinen kahl, die Bürger tragen keinen Schal auf den Caféterrassen, als Winter mit Gewalten kehrt. Schon muss den bitterkalten Wert das Messgerät erfassen: So hat der Lenz uns still geprellt und vor den Mai April gestellt.
An meiner Tür lehnt Frank und keucht, die Augen starren krank und feucht, sich bleich am Phone verkrallend. Er hört allnächtlich Stoner Rock, doch geht wohl am Coronastock, der Omi Kron verfallend. Ach nein, er wirkt erkennbar breit: und prüft sein Hemd auf Brennbarkeit.