edit: Auch wenn ich hiermit (für PC Leser wie mich) durch dieses Smilie im Thread umgeblättert habe, hoffe ich, dass das lesenswerte Gedicht auf der Vorseite samt Foto trotzdem weiteren Anklang findet
Heut Nacht ging ein Gespenst in ganz Europa um. Ich trank ein kühles Bier, am Sofa Opa Rum. Im Fernsehn lief EM, die Tore weiter rar, bis plötzlich im TV der Dieter Reiter* war.
Zwar war ich platt wie Sau, von Opas Drogenbeet, Als sich ums Stadion ein Regenbogen dreht, und München all sein sein buntes, stolzes Leuchten bringt, Bis uns der Partner, den wir jetzt noch bräuchten linkt:
So lässt das Glück der Welt halt die UEFA kalt, und fühle ich mich wie mein bunter Käfer**: alt.
*Bürgermeister von München
**Kommentar des Dichters: "Aber ich habe ja gar kein Auto!"
Das schönste an Lund ist das Lundgras, auch wenn ich dies ganz ohne Grund las. Und bleibt es auch grundlos: man isst dort den Rundkloß, und schleift dort das Lundener Rundglas.
Wär nicht beim 0-0 ein Teil des Fußballschuhs, des Fußballschuhs, des Schuhs: an jenem Schussballfuß, der traf zum 0-1, nach all den schweren Fights, des Fußballschuhs im Sturm: Im Sturm der fairen Schweiz, Wär also nicht der Fuß, und hätt kein Schuh gezielt, ich hätte garantiert nicht weiter zugeschielt.
Ballade von der Unzulänglichkeit des jogischen Strebens
Der Mensch lebt durch den Kopf. Der Kopf, der denkt sich frei Und köpft er mit dem Kopf - ein Tor, er fängt sich drei. Weil stets ein andrer Mensch uneingeschränkter köpft, am Schluss sind Kopf und Mensch nur leer, gekränkt, erschöpft.
Thema und Form vom Schriftstellerforum vogegeben, entstand gerade folgender Schulaufsatz
Mozart und Ich
Als es die Aussegnung · im kleinen Rahmen gab, am allgemeinen Grab. Nein, nicht am Armengrab. Denn soviel Zeit wird sein, und Pietät erboten, gedenkt man Amadé tief im Gebet der Toten:
Dem früh begabten Kind, perfekt dressiert. Verliebt in das, was er vergeigt: verspielt, verliert, versiebt - Er will, er muss! die Welt · in sein Serail entführen und sie in alle Zeit am Requiem feilend, rühren:
Ein Kind wie ich, bloß dass... er den Olymp erklamm: Mein Wahn ist ähnlich nur: ist mein Geklimper lahm.
Ein Armin wird nicht von der schlimmsten Flut geweckt, das Eis, es schmilzt, die Zeit: sie tobt, sie rennt! Die Zeichen, so rot wie manchmal mein Gesicht vor Wut gefleckt, er spendet doch der Welt: die zwei Prozent, die reichen.
Ein' Armin kümmert nicht: der schönsten Veilchen Zier, ein Armin hält sich an die Kraft geballter Kohle, dem Armin gönne ich kein. Kein ganzes Zeilchen vier: Am Sofa penn ich ein, infolge
Die Bahnhofsuhr, der Zeiger rückt zur Neune, dann Einsamkeit auf der orangen Sitzbank. Seit der Empfang am Tablet auf 2 bit sank, nur Blumenbeete, Häuser und nur Zäune.
Ein schmales, graues Haus steht mehr für sich, wo ein eine tiefe Grube klafft am Gras. Man hört die fremde Luft mit Kraft am Glas, und alles scheint normal, außer für mich.
Der Schaffner kommt, kurz schauen wir, er macht sich fort. Gebäude stehn am Hange leer, ich hatte einmal Freunde, lange her. Es ist ein tiefer Riss in mir erwacht.
Zeile 2, 4 , 7, 8, 11, 12 sind Zitate der deutschsprachigen Gesamtausgabe. Der Rest ist etwas freier übertragen.
Ein Bild an allen Zeitungsbrettern: Lennon, und Yoko Ono nackt, die Lettern brennen. Als alle Leute nach den Blättern rennen - Da raunen Paul und Ringo unisono: Soweit bekannt ist, trägt Dessous nie Ono.
There once was a man who was Right Wing, who offered his hate to the White Ring. He threw out of protest the shoe, that his toe pressed - too stupid for reading and writ-ing.