Zitat von Quork im Beitrag #77Bei Love stimme ich der Verfallskurve zu, würde aber überall einen Stern mehr draufpacken.
Ich mochte Staffel 2 mehr als 1. Die dritte hab ich allerdings nie fertig gesehen. Die wirklich wichtige Frage im Bezug auf das Ende der Serie ist für mich ohnehin: Was macht Claudia O'Doherty als nächstes?
Kürzlich reingekommen: "Durch die Wand" - Doku über Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson, die als erste die Dawn Wall genannte Route am El Capitan im Yosemite begehen. Spannende Story, beeindruckende Bilder und eine gute Eiinstimmung auf "Free Solo".
Triple Frontier. Oh mann, hatte heute sogar Albträume so schlecht war der. Okay, das mag auch dem kommenden Vollmond geschuldet sein, aber hey, was für eine überflüssige Retro/ Action/ Army/ Buddy Movie Scheisse. Ich hab nix gegen Ben Affleck, und sicher nix gegen Oscar Isaac und Charlie Hunnam, aber wieso müssen die da mitspielen? Sie sind weder jung, noch brauchen sie das Geld, nehme ich an.
Enttäuschend. Leider zu viel nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Akteure, fehl besetzte Hauptrolle, einen Tick zu sehr auf Dramatik gebürstet und null Spannung.
After Life - Ricky Gervais Staffel 1 ****1/2
Wieder mal die Briten in ihrer eigenen Liga, einfühlsam und vedammt lustig. Absolut empfehlenswert. Wie bei allen GB Serien: viel Spaß beim entdecken der Game of Thrones Schauspieler.
Die Ermittlerin Stella Gibson (Gillian Anderson) unterstützt die Belfaster Polizei um und den rituelle Serienmörder Paul Spector (Jamie Dornan) zu fassen. Es dauert über die Staffel hinaus, bis dessen Identität erkannt wird. Sereinmörderklischees werden umschifft, Paul wird mehr in seinem familiären Umfeld gezeigt, als wenn er auf Jagd geht. Sehr toll auch, daß das Katz-Maus Spiel nicht der einzige Aspekt der Serie ist, sondern Belfaster Verbrecher und Politik eigene Erzählstränge bieten. G. Anderson sagte mal ineinem Interview, daß das DIE Rolle ihres Lebens gewesen sei. Das glaub ich gerne. Kamera und Schnitt finde ich auch fantastisch, aber die Darstellung von Paul und seiner Beweggründe machen The Fall für mich zu einem schaurig schönen Vergnügen.
Turn Up Charlie - Staffel 1 Ja, man kann es gucken, aber wenn man's nicht tut, dann hat man auch nichts verpasst. Einen abgehalfterten DJ als Hauptfigur aufzubauen ist doch eigentlich ein Geschenk für Musikforisten wie uns, und Iris Elba mag auch jeder. Aber das Potential eines zur Nanny degradierten One-Hit-Wonders wird verschenkt an eine ziemliche langweilige Handlung, ein steriles Umfeld und ein Kind, das als Hauptfigur mehr taugt, als der Star der Sendung. Geht so.
ME-Leser 1984 bis 2016 - ME-Forum seit 30.04.2003 - Erster Beitrag: "Wo kann ich mich hier wieder abmelden?" Heavy Rotation → ◉ Jake Bugg (2024) A Modern Day Distraction ◉ Julie (2024) The Ant-Aircraft Friend ◉ Towa Bird (2024) American Hero ◉ The Courettes (2024) The Soul Of... The Fabulous Courettes ◉ Noga Erez (2024) The Vandalist
Das Comeback von Spector. Das Niveau hält, die Geschichte zw. Gibson und Spector wird interessanter. Das Ende ist dramatisch.
The Fall Season 3 / Episode 1 & 2
Die Notoperationen und fast alles im Krankenhaus, sind derat realistisch (so weit ich das erfassen kann) und eindringlich gefilmt. Das kann man eigentlich nicht mehr besser machen. Dagegen wirkt eine vergleichsweise gut gefilmte OP in Emergency Room wie ein Spaziergang. Würde mich interessieren, ob der leitende Arzt wirklich Schauspieler ist.
Auch die Nachwirkungen des Vorfalls hinterlassen bei den Ermittlern ihre Spuren. Da wird an viele Details gedacht. An solch zwei intensive Startfolgen einer Staffel konnte ich mich bisher überhaupt nicht erinnern. Eigentlich gehören die eher an das Ende einer Staffel.