Wenn alle auf dem Gehweg fahren wollen, laufe ich ab jetzt auf der Straße. Da ist es vermutlich ruhiger.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Als Fußgänger kann ich natürlich leicht auf alles schimpfen, was rollt, inkl. Rentner mit Rollator. Es mag keinen überraschen, dass das Problem weniger die Vehikel sind, als die organischen Steuerelemente auf oder in ihnen. Insofern wundere ich mich auch über die Diskussion über die neuen E-Roller, als ob sich jetzt alles ändern würde und der öffentliche Raum jetzt noch gefährlicher werden würde, nur weil das Mofa so langsam seine letzte Daseinsberechtigung verliert und so mancher Fahrradunfall in Zukunft ein Rollerunfall sein wird. Die Zeitungen berichten dann aufgeregt, dass schon jemand bei einem solchen Unfall gestorben ist, so als ob es eine Art der Fortbewegung gäbe, bei der noch niemand zu Schaden kam.
Als ÖPNV-Nutzer sind Fahrräder in überfüllten Zügen während der Rushhour ein rotes Tuch, aber auch da ist das eigentliche Problem der Idiot und nicht das Rad. Eine solche Radfahrerin hat sich mal in der vollen U-Bahn (Linie 1, in Berlin - Schmalspurbahn! Besonders eng.) über meinen Rucksack beschwert. Sie selbst hat Platz für mindestens 4 Personen für sich in Anspruch genommen, obwohl das Wetter schön war und die Endhaltestelle nicht weit.
Ansonsten: Der motorisierte Individualverkehr sollte in Zukunft auf ein Minimum reduziert werden. Das macht auch Städte lebenswerter. Je autofreundlicher eine Gegend ist, desto hässlicher und ungemütlicher ist sie auch.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Bei uns müssen sie zumindest in der Rush Hour morgens eine Fahrkarte fürs Fahrrad kaufen.
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man muss sich aber auch zu regulären beförderungszeiten immer wieder kommentare anhören, wenn man jemanden bittet, die klappsitze in der s-bahn freizumachen, damit man sein fahrrad hinstellen kann.
Klappdings habe ich tatsächlich auch mal in Betracht gezogen. So richtig wohl habe ich mich darauf aber nicht gefühlt bei der Probefahrt.
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zu fahren sind die dinger eigentlich ganz gut (also meins zumindest), aber da ich zwei linke hände habe, stell ich mich beim zusammen- und aufklappen ziemlich doof an. deswegen benutze ich es doch relativ selten und laufe lieber 10 min von der s-bahn in die arbeit, wenn ich nicht eh die ganze strecke mit dem radl fahre.
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Oh, den Thread hab ich offenbar mit verursacht. Dann will ich auch mal, aber wo fange ich da an?
Okay, ich bin im Straßenverkehr zu ca. 90% Autofahrer. 10% Fußgänger. Besitze kein Fahrrad.
Meine drei Leitgedanken beim Fahren und Laufen sind Vorsicht, Rücksichtnahme und Vorausschau. Damit kann man schon Einiges abwenden, aber die Idioten und Ignoranten, das sei auch zu Beginn gesagt verteilen sich auf alle Verkehrsteilnehmer und alle Altersgruppen!
Nun zur Species Radfahrer - Anlass für meine Frage im anderen Thread waren mehrere Erlebnisse am gleichen Tage.
1. Angemahnt wird ja immer der ausreichende Überholabstand - ca. eins fuffzich. Gilt der auch für die Radler, die sich rechts vorbeidrängeln und mir (und etlichen anderen in der Kolonne) fast den Spiegel abfahren? Abstand etwa 5 - 10cm?
2. Rote Ampel: Alle Autos stehen - ein Radfahrer überholt links, schert vor dem ersten Auto (meinem) scharf nach rechts ein, um dann wie beim Zielspurt bei der Tour de France über die Kreuzung zu rasen.
3. Dicht gefolgt von einem E-Biker, der sich das sportliche Vorbild des Radfahrkollegen zum Anlass nimmt, es ihm gleichzutun. Die Straße hat ein mittleres Gefälle ud beim Überholen kurz danach bemerke ich, dass der Roller fast 50 km/h draufhat (der Radfahrer auch). Der junge Mann hat keinen Helm und auch sonst nichts, was ihn bei einem Sturz schützen würde. Radfahrer hat wenigstens einen Helm auf.
4. Beim nächsten Ampelstopp brausen beide Typen komplett rechts an allen vorbei (Abstand vielleicht ein halber Meter).
5. Dritte Ampel. Zwei andere Radfahrer überqueren eine belebte Kreuzung diagonal und bremsen u.a. einen Linienbus aus.
In den letzten Wochen gab es hier in Dresden zwei weitere Unfälle mit Todesfolge der beteiligten Radfahrer. Einer davon war bei Rot über eine Ampel gefahren. Im anderen Fall war ein LKW zu schnell nach rechts abgebogen und hatte den Radfahrer übersehen.
Mein persönlich schlimmstes Erlebnis war an einer Bushaltestelle. Ich hatte den Enkel auf dem Arm und bin auf den einfahrenden Bus zugelaufen, als zwischen Bus und uns beiden noch ein Kampfradler durchrasen musste. Das ist zum Kotzen. Sorry.