Mal schnöde die Alben bewerten. Bis auf einige Ausnahmesongs ist für mich erst der Output ab 1998 interessant (damals bin auch eingestiegen, die Sachen davor habe ich später nachgekauft). "The Hope Six Demolition Project" ist für mich eigentlich gleichauf mit dem Vorgänger, aber die Produktion finde ich so verwaschen, schade.
Dry (1992) ***1/2 Rid of Me (1993) ** 4-Track Demos (1993) ** To Bring You My Love (1995) *** Dance Hall at Louse Point (1996, mit John Parish) *** Is This Desire? (1998) ***** Stories from the City, Stories from the Sea (2000) ***** Uh Huh Her (2004) **** The Peel Sessions 1991-2004 (2006) *** White Chalk (2007) - A Woman a Man Walked By (2009, mit John Parish) **** Let England Shake (2011) ****** The Hope Six Demolition Project (2016) *****
die bewertungen der ersten 5 alben sind ja wohl ein witz, genauso wie die für das zweite album mit john parish - das einzige pj harvey-album, das tatsächlich nicht viel taugt.
@Gnato: Habe nochmal den Videobeweis angeschaut, nichts zu machen, "A woman..." gefällt mir tatsächlich recht gut und die ersten fünf Alben (inklusive "To bring you my love") haben für mich jeweils 3-4 tolle Songs, aber der Rest berührt mich nicht sehr. "Dry" ist nah dran am vierten Sternchen, das bekommt deshalb jetzt noch einen halben dazu.
Zitat von gnathonemus im Beitrag #65genauso wie die für das zweite album mit john parish - das einzige pj harvey-album, das tatsächlich nicht viel taugt.
Da bin ich auch bei dir. IMHO ihre schlechteste Platte, die kommt bei mir mit Mühe auf ***.
We don't believe in anything we dont stand for nothing. We got no "V" for victory cause we know things are tougher.
(Iggy Pop/James Williamson: "Beyond The Law")
---------------------------------------------------------------- From the river to shut the fuck up.
Zitat von LFB im Beitrag #64Mal schnöde die Alben bewerten. Bis auf einige Ausnahmesongs ist für mich erst der Output ab 1998 interessant (damals bin auch eingestiegen, die Sachen davor habe ich später nachgekauft). "The Hope Six Demolition Project" ist für mich eigentlich gleichauf mit dem Vorgänger, aber die Produktion finde ich so verwaschen, schade.
Dry (1992) ***1/2 Rid of Me (1993) ** 4-Track Demos (1993) ** To Bring You My Love (1995) *** Dance Hall at Louse Point (1996, mit John Parish) *** Is This Desire? (1998) ***** Stories from the City, Stories from the Sea (2000) ***** Uh Huh Her (2004) **** The Peel Sessions 1991-2004 (2006) *** White Chalk (2007) - A Woman a Man Walked By (1996, mit John Parish) **** Let England Shake (2011) ****** The Hope Six Demolition Project (2016) *****
Ich habe dem "Hope Six Demolition Project" tatsächlich noch nie eine Chance gegeben. Das kam bei Kritikern ja nur so semi-gut weg, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Auch beim Backkatalog habe ich noch Lücken zu füllen, insbesondere um das Frühwerk habe ich bisher einen Bogen gemacht. "Let England Shake" war mein Einstieg bei PJ und das ist wirklich hervorragend – mit ein paar Songs, die wirklich nochmal extra hervorstechen.
"Uh Huh Her" oder "To bring you my Love" standen eigentlich demnächst auf dem Plan. Vielleicht wird's aber doch die jüngste Veröffentlichung – dazu habe ich immerhin auch schon die Dokumentation gesehen – sogar im Rahmen eines Filmfests, wenn ich mich richtig erinnere…
Ja, beim letzten ist natürlich die stilistische und kompositorische Nähe zu Let England shake gegeben, aber mir trübt eben die etwas überladene und verwaschene Produktion etwas die Freude daran. Ein gutes Album ist es trotzdem. Falls du beide noch nicht hast, würde ich ansonsten Is This Desire? und Stories from the City, Stories from the Sea empfehlen, da gelingt ihr der Spagat zwischen Anspruch und Zugänglichkeit am besten (neben Let England shake) finde ich.
Zitat von LFB im Beitrag #70Ja, beim letzten ist natürlich die stilistische und kompositorische Nähe zu Let England shake gegeben, aber mir trübt eben die etwas überladene und verwaschene Produktion etwas die Freude daran. Ein gutes Album ist es trotzdem. Falls du beide noch nicht hast, würde ich ansonsten Is This Desire? und Stories from the City, Stories from the Sea empfehlen, da gelingt ihr der Spagat zwischen Anspruch und Zugänglichkeit am besten (neben Let England shake) finde ich.
Die beiden habe ich tatsächlich schon und schätze ich sehr. "Stories from the City" allen voran als Hitfeuerwerk.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Das ist das einzige Album, mit dem ich nie warm geworden bin, und das obwohl Albini die Platte aufgenommen hat. Albini war es aber auch, der ihr empfahl, die 4-Track-Demos zu veröffentlichen, die mir deutlich mehr gefallen. Die Songs kommen dort viel besser auf den Punkt. Am deutlichsten merkt man das m.E. am titelgebenden Stück „Rid Of Me“.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
00:00 Instrumental #2 (1999) 01:45 Long Time Coming (1995) 06:08 Rebecca (1999) 09:19 Somebody's Down, Somebody's Name (1995) 12:58 97 Degrees (2004) 15:48 Maniac (1995) 19:52 The Bay (1998) 23:05 One Time Too Many (1995) 26:00 Goodnight (1995) 30:17 As Close As This (2001)
Zitat
00:00 Instrumental #3 (1998) 01:01 Liverpool Tide (2008) 03:42 My Own Private Revolution (2001) 07:39 Wang Dang Doodle (1993) 10:54 The Phone Song (2004) 15:03 Guilty (2016) 19:04 Sweeter Than Anything (1998) 22:15 Angel (2004) 26:12 Harder (1995) 28:18 Nina In Ecstasy (1999)
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.