Das ist normalerweise möglich. Google mal nach dem Plattenspieler (Marke und Modell) + "Tonarmlift reparieren". Hier gibt es aber auch den einen oder anderen, der alte Plattenspieler repariert, oder?
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
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Vorsicht: Aus den USA werden da mit Versand und Import Mehrwertsteuer aus den $149 schnell um die 240 Euro.
Man kann auch einfach für 100 Euro einen 6L Vevor Ultraschallreiniger kaufen, und die Platten jeweils 2 Minuten lang reinstellen, dann um 45 Gad weiter drehen, wieder 2 minuten "schallen" und soweiter. Der Drehmechanismus ist nicht nötig.
Ich würde mir gerne einen 2. Plattenspieler zulegen und dabei ein Auge auf einen Spieler von U-Turn Audio Orbit geworfen. Wird momentan recht preiswert angeboten.
Als Info wird jedoch angegeben, dass dieser für das amerikanische Stromnetz gefertigt ist. Man braucht einen Spannungswandler, damit er in der richtigen Geschwindigkeit läuft. Der Verkäufer habe versucht ein alternatives Netzteil zu kaufen, was passen sollte, aber er läuft trotzdem zu schnell. Meine Frage ist jetzt:
Gibt es eine Möglichkeit, dies hinzubekommen, so dass dieser Plattenspieler in normaler Geschwindigkeit läuft oder ist der Kauf zu riskant? Was bräuchte ich denn? Bitte in einfacher Sprache, bin Technik-Laie.
In Europa/Deutschland gilt für das Stromnetz: 230 bis 250 Volt und mit einer Frequenz von 50 Hz.
In den USA gilt – im Regelfall – für das Stromnetz: 110 bis 125 Volt bei einer Frequenz von 60 Hz.
Der Strom wird also letztlich nicht nur mit einer anderen Spannung, sondern auch in einem anderen "Rhythmus" (Hz) durch die Leitung getaktet...
NEBENBEMERKUNG Am Plattenspieler selbst kann man diese Sache mit 50/60 Hz oft auch erkennen:
Das Stroboskop am Plattenspieler wirft ein Licht auf ein Feld des sich drehenden Plattentellers. Bei richtiger Geschwindigkeit trifft das Licht im richtigen Takt auf die kleinen Felder. Dann sieht es so aus, als würden diese Felder bzw. die Scheibe stillstehen. Da das Licht mit der Netzfrequenz schwankt, gibt es bei 50 Hz jedoch einen ganz anderen Lichttakt als bei 60 Hz. Daher hat ein Plattenspieler-Teller auch oft vier Reihen mit Stroboskopfeldern. Jeweils zwei Reihen (33 und 45 U/Min) für 50 Hz. Und noch zwei Reihen (33 und 45 U/Min) für 60 Hz Teils wurden die Stroboskopmarkierungen für 50 und 60 Hz auch ineinander verschachtelt.
ZURÜCK ZUM THEMA: Geräte besitzen oft einen Aufkleber, auf dem die Betriebsspannung angegeben ist: z. B. 110-240V~/50-60Hz. Dann genügt tatsächlich nur ein Adapter, um das Gerät an die ggf. anderen Steckdosen anzuschließen.
Bei sog. Quarzspielern (z.B. DUAL 741Q) ist es egal, mit welcher Netzfrequenz der Wechselstrom reinkommt. Dann genügt ggf. auch nur ein billiger Wechselstromadapter bzw. Spannungsumwandler. Bei anderen Playern gab es auch einfach einen Umschalter auf der Platine des Netzteils.
Bei nicht quarzgesteuerten Plattenspielern ist alles nicht so einfach. Da braucht es für 60Hz eine andere Motorwelle (kleinerer Durchmesser wegen höherer Drehzahl) Dies gilt für Antrieb per Treibrad oder Riemen. Und umgekehrt müsste man für 50 Hz eine anderen Antriebsdurchmesser verwenden.
Ist das Gerät nicht anpassbar, benötigt man also durchaus mehr als nur einen Spannungsumwandler! Denn auch die 60 Hz-Frequenz sollte dann entsprechend an die 50 Hz im hiesigen Netz angepasst werden.
UND JETZT ZUM FINALE KOMMT ES: Der Hersteller weist selbst darauf hin, dass seine Geräte bislang nur für den Markt in den USA/Kanada angeboten werden. Da sie eben nicht für das europäische Stromnetz geeignet sind
Also: nicht kaufen! Bzw. warten, bis eine Europa-Version produziert wird.
Oder aber einen Spannungswandler (230 V auf 110 V ) kaufen und zudem noch einen Frequenzwandler (50 Hz auf 60 Hz). Dies könnte dann aber letztlich deutlich teurer werden als der Player selbst. (Spannungswandler gibt es zwar viele, in Kombination mit einem Frequenzumwandler aber eher nur Großgeräte für die Industrie)
"Good taste is the worst vice ever invented" (Edith Sitwell)