Die letzten Sechs in der Playlist: Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed || Idles - Joy As an Act of Resistance || Wild Nothing - Indigo
Zitat von Berthold Heisterkamp im Beitrag #283Das Argument verliert zugegebenermaßen an Schrecken, wenn man sich den rasant voranschreitenden Klimawandel anschaut. Wenn wir hier in 100 Jahren ein Klima wie auf Arrakis haben, juckt das Bisschen Strahlung auch nicht mehr.
Ich würde ja mal behaupten, dass exakt diese Kurzsichtigkeit uns in diese Lage versetzt hat.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob die Unumkehrbarkeit des menschengemachten Klimawandels in den 50ern wirklich ausschlaggebend dafür war, das Problem der fehlenden Endlager erstmal zu ignorieren. Aber vielleicht ist es auch heute zu heiß für solche Gedanken.
"Auf deinem Shirt steh‘n die Dinge, Die du gerne wärst, nicht die du bist, Was im Grunde völlig in Ordnung ist. Nur: Wir können alle lesen Und du bist nie ein Dreckstück gewesen."
Ich glaube, den wenigsten ist klar, dass wir keine Energieknappheit haben. Aus Deutschland wird nach wie vor Energie exportiert (importiert auch, schon klar). Das Argument „Windräder produzieren auch keine Wärme“ tauchte hier irgendwo auf. Heizkraftwerke sind im Unterschied zu AKWs und meinetwegen Windparks an das Fernwärmenetz angeschlossen. Das werde ich hier in Berlin, wo die Fernwärme offenbar komplett vom Gas kommt, noch teuer zu spüren bekommen. AKWs helfen also auch da nicht.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Zitat von Berthold Heisterkamp im Beitrag #288Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob die Unumkehrbarkeit des menschengemachten Klimawandels in den 50ern wirklich ausschlaggebend dafür war, das Problem der fehlenden Endlager erstmal zu ignorieren. Aber vielleicht ist es auch heute zu heiß für solche Gedanken.
Ich rede allgemein von Kurzsichtigkeit, also die vorhersehbaren Probleme der Zukunft, bzw. deren Lösung, auf St. Nimmerlein zu verschieben, um kurzfristige Probleme zu bewältigen.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Das war von mir auch nicht als ernsthafter Debattenbeitrag mit Tenor „jetzt ist Atomstrom unsere beste Chance“ gedacht, sondern als sarkastischer Einwurf. Übrigens habe ich gestern nochmal Dune geschaut, und die 60 Grad Celsius in der lebensfeindlichen Wüste konnten mich angesichts des lokalen Wetters wenig schrecken. Immerhin haben die trockenes Klima.
"Auf deinem Shirt steh‘n die Dinge, Die du gerne wärst, nicht die du bist, Was im Grunde völlig in Ordnung ist. Nur: Wir können alle lesen Und du bist nie ein Dreckstück gewesen."
Zitat von Lumich im Beitrag #289Ich glaube, den wenigsten ist klar, dass wir keine Energieknappheit haben. Aus Deutschland wird nach wie vor Energie exportiert
Zum Beispiel nach Frankreich, dem glorreichen Atomkraftland. Nur dass die Hälfte der Atomkraftwerke außer Betrieb ist, deswegen laufen auch unsere Gaskraftwerke auf Hochtouren. Auch in Deutschland sind früher schon Atomkraftwerke zurückgefahren oder abgeschaltet worden, weil die Temperatur in den Flüssen, aus denen das Kühlwasser entnommen wird, zu hoch geworden war. In Frankreich bekämpft man das Problem anders, da wird einfach der Grenzwert angehoben.
Interessantes Gespräch. Ab Stunde 2:21 wird es ungemütlich bezüglich der klimatischen Kipppunkte, die nach neuen Erkenntnissen schon ab 1,7 °C bis 2 °C Erderwärmung erreicht werden, sprich es kommt nun auf jedes Zehntel Grad an. Vorher war man noch der Ansicht, dass eine gewisse Pufferzone vorhanden wäre, bevor die klimatischen Kipppunkte erreicht werden würden. Das wird spannend ...
Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühesten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in Barbarei verfällt. (Hannah Arendt)
anlässlich der unwetter der letzten wochen zb in der schweiz: dieses normale /vorhergesagte auftreten von unwetter mit toten und „mittlerer“ zerstörung in ländern mit ansonsten guter infrastruktur und behörden ist schon brutal. als alpenbewohner überlege ich seit diesem jahr das erste mal ob gewisse routen/ausflüge während schlechtwetter-vorhersagen sein müssen.
Bekanntlich ist das Wetter ja nicht das gleiche wie das Klima, aber diese Häufung derzeit ist schon beunruhigend. Ich bin schon froh, dass es bei mir "nur" Wasser im Keller war.