Ich befürchte auch, dass das nicht die Rettung sein wird.
Gestern im BR-Fernsehen ein interessanter Beitrag: Traumschiff oder Dreckschleuder - Wie umweltschädlich ist die Binnenschifffahrt? Hier ist eine interessante Aussage des Bundes-Verkehrsministers enthalten, der die Vorteile für die Wirtschaft in Passau ganz klar über den Schutz der Bevölkerung vor Schadstoffen stellt. Ferner über die zwingend zu nutzende externe Stromversorgung am Liegeplatz, die aber nicht kontrolliert und dementsprechend auch nicht durchgängig genutzt wird.
Ich habe ganz leise geahnt, dass nach der hohen See nun die Flüsse mit ihren Kreuz- und Querfahrtschiffen dran sind. Was kommt als nächstes? Die Hausboote mit mehr oder weniger altem Dieselmotor im Spreewald?
Dafür, dass sie dran ist, hat sich bei der Seeschifffahrt bisher recht wenig getan.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Zitat von Johnny Ryall im Beitrag #243Dafür, dass sie dran ist, hat sich bei der Seeschifffahrt bisher recht wenig getan.
In der Seeschifffahrt tut sich doch gerade etwas, kriegt nur kaum jemand mit, der nicht in der Branche ist.
1. Januar 2020 müssen alle Seeschiffe den Ausstoß von Schwefeloxiden um 85% reduzieren. Die Schiffe müssen dann Kraftstoffe mit einem max. Schwefelgehalt von 0,5% anstelle des derzeitige Grenzwertes von 3,5% verwenden. Der C02-Ausstoß hat damit allerdings nichts zu tun, also keine direkten Auswirkungen auf die globale Erwärmung. Verringert dafür aber die Schwefelemissionen: verhindert sauren Regen und Versauerung der Ozeane. Größter Vorteil ist für unsere Gesundheit (weniger Schlaganfälle, Asthma, Herz/Kreislauf- und Lungenerkrankungen).
Für eine Reederei wie Hapag Lloyd sind das Mehrkosten in Höhe rund 1 Milliarde Euro pro Jahr. Die Kosten werden natürlich über die Transportkette an die Konsumenten weitergeben, wird aber nur einen kleinen Impact haben. Laut Berechnungen von NABU steigen die Transportkosten z.B. für ein T-Shirt zwischen Asien und Europa gerade einmal um 0,2 Cent. Ein Paar Schuhe wird durch den schwefelarmen Treibstoff ca. um 3 Cent teurer.
Zitat von Vermooste_Pfote im Beitrag #246Laut Berechnungen von NABU steigen die Transportkosten z.B. für ein T-Shirt zwischen Asien und Europa gerade einmal um 0,2 Cent.
Ja, ist bekannt. Beides. @Schwefelgehalt und @Norwegen.
Immerhin.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Dieser Geifer einiger Menschen in meiner Facebook-Timeline macht es mir einfach, sie zu entfreunden.
Die letzten Sechs in der Playlist: Honeyglaze - Real Deal || Laura Marling - Patterns In Repeat || Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed
Ich sähe da eher einen Anlass, das Ding mit Facebook nochmal zu überdenken, aber das ist natürlich nur so ein Besserwisserspruch von jemandem, der da nie dabei war.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Da ich das beruflich brauche, ist das keine Option.
Die letzten Sechs in der Playlist: Honeyglaze - Real Deal || Laura Marling - Patterns In Repeat || Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed
Heavy Rotation → ◉ Fleetwood Mac - Tango in the Night ◉ Bonobo - Black Sands ◉ The Decemberists - As It Ever Was, So It Will Be Again ◉ Interpol - Our Love to Admire ◉ Skeewiff - Something Like That?
Erstaunlich was und wie einfach vieles auf einmal geht:
Neulich in einer Berliner Cocktailbar: Glastrinkhalme
Beim Bäcker, wo sie sich mit meinem Baumwollbeutel für die Brötchen erst ein bisschen zickig hatten (darf nicht über den Tresen), ist das jetzt auch kein Problem mehr.
Auf dem Markt und an Frischetheken im Supermarkt gibt es mit den eigenen mitgebrachten Behältnissen jetzt auch kein Problem mehr. Käse, Wurst, Hackfleisch, Oliven, Brotaufstriche etc. werden anstandslos darin verpackt.
Über meinen ca. 20 Jahre alten großen Jutebeutel für den größeren Einkauf per Rad lacht inzwischen auch keiner mehr ;-)
Meine Liebste stellt jetzt sofort von Flüssigseife aus einem Plastikbehälter auf Seifenstücke um (na geht doch) und ich werde künftig auch beim Duschen Seife im Netz benutzen, um die Plastikverpackung des Duschgels zu sparen.
Außerdem kaufe ich nicht mehr Mineralwasser in Plastikflaschen. Ich sprudle mir jetzt das gute Berliner Leitungswasser auf. Braucht sicherlich seine Zeit, bis sich das in dem Gerät verbaute Plastik amortisiert, wird aber.
Am Samstag auf dem sehr schönen dänischen Weihnachtsmarkt gab es leider sehr viele Plastikverpackungen für Speisen und Getränke. Nächstes Jahr nehme ich meinen eigenen Keramikbecher für den Glögg mit. Und vielleicht auch einen eigenen Löffel aus Metall.
Auf meine Flugreise nach Sardinien werde ich jedoch auch nächstes Jahr nicht verzichten. Da bleibe ich eine Umweltsau.