the martian habe ich sogar aus kumpel-mitgeh-gründen im kino gesehen. wie so ein strunzdummer, unnötig überlanger und einfallsloser film wie dieser einen anderen preis als die goldene himbeere gewinnen kann, ist mir unbegreiflich.
☟ smog in berlin. nichts wie hin. weil du mich küsst, bin ich kein tourist.
Ich fand den gut ... aber natürlich nicht preiswürdig.
ME-Leser 1984 bis 2016 - ME-Forum seit 30.04.2003 - Erster Beitrag: "Wo kann ich mich hier wieder abmelden?" Heavy Rotation → ◉ Jake Bugg (2024) A Modern Day Distraction ◉ Julie (2024) The Ant-Aircraft Friend ◉ Towa Bird (2024) American Hero ◉ The Courettes (2024) The Soul Of... The Fabulous Courettes ◉ Noga Erez (2024) The Vandalist
GOLDENER BÄR: „Fuocoammare“ von Gianfranco Rosi Silberner Bär bester Darsteller: Majd Mastoura („Inhebbek Hedi“) Silberner Bär beste Darstellerin: Trine Dyrholm („The Commune“/ „Kollektivet“) Silberner Bär beste Regie: Mia Hansen-Love („L’avenir“) Silberner Bär beste Kamera: Mark Lee Ping-Bing („Chang Jiang Tu“ / „Crosscurrent“) Silberner Bär bestes Drehbuch: Tomasz Wasilewski („Zjednoczone Stany Milosci“ / „United States of Love“) Großer Preis der Jury: „Smrt u Sarajevu“ („Death in Sarajevo“) von Danis Tanovic Alfred-Bauer-Preis: „Hele Sa Hiwagang Hapis“ („A Lullaby to the Sorrowful Mystery“ von Lav Diaz Bester Erstlingsfilm: „Inhebbek Hedi“ von Mohamed Ben Attia GOLDENER BÄR bester Kurzfilm: „Balada de um Batráquio“ von Leonor Teles Silberner Bär Kurzfilm: „A Man Returned” von Mahdi Fleifel
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)
von mir völlig unbemerkt ist sidewalk stories, einer meiner allerliebsten lieblingsfilme, schon vor ein paar jahren restauriert und auf DVD und bluray wiederveröffentlicht worden. ein blick auf amazon förderte zutage, dass zu allem überfluss auch noch der soundtrack wieder erhältlich ist (der, ich traue es mich kaum zu schreiben, zu meinen allerliebsten lieblingsfilmsoundtracks gehört).
es gibt nach meiner erinnerung richtige old-style-zwischentitel auf englisch (es ist ein bisschen her, seit ich den film das letzte mal sehen konnte). die UT kann man daher wohl getrost abschalten.
wieder mal eine Liste - von der BBC ins Leben gerufen: "The best that cinema has had to offer since 2000 as picked by 177 film critics from around the world."
Ich liebe Mulholland Drive ja. Ich weiß aber nicht, ob ich den mit dem permanent am Boden kriechenden Energielevel von heute noch so gut finden würde. Da braucht man zwei Stunden Ruhe. Und "In the Mood for Love" ist auch toll. Ich gucke mir dann jetzt mal die Liste an...
Die letzten Sechs in der Playlist: Honeyglaze - Real Deal || Laura Marling - Patterns In Repeat || Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed
Du findest also Tree of Life auch so grützig wie ich? Danke.
Die letzten Sechs in der Playlist: Honeyglaze - Real Deal || Laura Marling - Patterns In Repeat || Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed
Gar nicht mal so grützig, ich mochte die Familiengeschichte mit Brad Pitt sehr, aber alles andere war, wie alle Filme von Malick zuletzt, prätentiöser Schmonzes.
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)
Ich hab gerade mal nachgesehen, wie schlecht ich "The Tree Of Life" fand. Erfreut euch an meiner Kurzkritik:
The Tree Of Life Öhm, ja. Ich stehe Terence Malick durchaus aufgeschlossen gegenüber. Aber das hier ist eine Zumutung. Man kann diesem seltamen christlich-naturphilosophischen Etwas wirklich nicht vorwerfen, sich nicht reichlich Zeit zu nehmen. Die Bilder sind ja auch echt toll, aber das alleine macht doch keinen Film aus. Diese Choräle die ganze Zeit, furchbar. Die Familiengeschichte ist anfangs noch interessant, versinkt aber in unfassbarer Langeweile und nervt, wie der ganze Film, mit einer durchgehenden spirituellen Aufgeladenheit. Man kann es auch Bedeutungsschwere nennen. Für einen Atheisten ist das kaum auszuhalten, und unter der Last dieses Überbaus erstickt der Film förmlich, seine Figuren mit ihm. Die Aussage scheint mir zu sein: Sehet die Schönheit der Schöpfung und die Unschuld der Kinder! Du musst vergeben, um Vergebung zu erlangen, denn alles ist vergänglich! 20 Prozent auf alles, außer auf Tiernahrung! Einen zusätzlichen Punktabzug für diesen Dinosaurier-Kitsch zwischendurch. 3/10
Mich freuen auch die hohen Platzierungen dieser meiner Lieblingsfilme:
10 No Country For Old Men (Joel and Ethan Coen, 2007) 12 Children of Men (Alfonso Cuarón, 2006) 12 Zodiac (David Fincher, 2007) 14 The Act of Killing (Joshua Oppenheimer, 2012)
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)