Zitat von Berthold Heisterkamp im Beitrag #2773Ich versuche es einfach mal: Kannst du mir erklären, warum du meinen Stromanbieterwechsel mit deinem "Geiz ist geil"-Stempel versehen musstest? Ich bin nicht so alt wie du, aber an den Saturn-Slogan erinnere ich mich durchaus. Die Verwendung durch dich war aber unzweifelhaft abwertend, und da frage ich mich: warum? Welchen moralischen Wert siehst du darin, 24 statt 12 Monate bei demselben Stromanbieter zu bleiben? Es fällt mir schwer, mich in diese Gedankenwelt hineinzubegeben, hilf mir!
Ich finde es schon seltsam, dass du die Schilderung über die Erfahrungen eines Freunds von mir direkt auf dich beziehst.
Meinetwegen kannst du Anbieter wechseln, so oft und so lange du willst. Auch die Beweggründe bleiben voll und ganz dir überlassen. Wenn es dir Spaß macht, alles wunderbar klappt und dir die Zeit dafür nicht zu schade ist: mach es, Berthold!
Nun in meine Gedankenwelt: ich versuche mich vor dem Abschluss eines Vertrags umfassend über mögliche Anbieter zu informieren. Und aus den Ergebnissen ziehe ich meine persönlichen Schlüsse. Mir ist ein Anbieter, der dauerhaft sowohl im Qualitäts- als auch im Preisranking in der Spitzengruppe liegt, lieber als das Streben nach der Einsparung von ein paar Euros, weil Anbieter X momentan eben günstiger ist als Anbieter Y. In ein paar Monaten schaut das vielleicht schon wieder ganz anders aus, dann müsste ich zu Anbieter Z. Und auf Dauer und aus den genannten Gründen ist mir das einfach zu aufwändig und zu stressig. Weil eben auch mal was schief gehen kann.
Beim Stromanbieter unterstütze ich z.B. einen Anbieter in Meck-Pomm, meine Form von Soli. Dieser verlangt für Ökostrom einen günstigeren Preis als lokale oder auch reine Öko-Anbieter. Und er überzeugt mich durch sein Handeln: kompletter Schriftwechsel per Mail, keinerlei Papierkrieg, keine Werbung, Kontakt über Kundenportal oder Telefon. Wenn ich dagegen den Overhead vom lokalen Anbeiter ansehe, wundert mich die Preisgestaltung nicht.
Zitat von Mory im Beitrag #2763Ich soll eine Firmenbroschüre prüfen und mir entgeht ein größerer Fehler - das fällt erst auf, als die Broschüre bereits gedruckt und verteilt ist. Die Firma kann mich dafür haftbar machen: Dann darf ich den Rückruf, den Neudruck, die Neuverteilung bezahlen.
Der VfLL formuliert es so: "Verursachen Lektorinnen und Lektoren bei ihrer beruflichen Arbeit Fehler, dann richten sie im rechtlichen Sinn sogenannte Vermögensschäden an. Dieses Risiko kann durch eine spezielle Versicherung abgedeckt werden. Vermögensschäden sind zum Beispiel zusätzliche Druck- und Satzkosten, Gerichts- und Anwaltskosten im Zusammenhang mit einem Vermögensschaden, aber auch immaterielle Schäden durch Imageverlust des Auftraggebers."
Das ist interessant und nachvollziehbar. Danke, Mory.
nachdem mein (immer noch nicht durch einen anständigen nachfolger ersetztes) nerv-smartphone mal wieder zickte, und zum drölfzigsten mal die sd-karte in die ewigen jagdgründe befördert hatte, hab ichs ebenso zum drölfzigsten mal resettet, nicht ohne vorher wenigstens den versuch unternommen zu haben, meine einstellungen, kontakte, daten usw zu sichern. nun bemüht sich whatsapp gerade schon zum dritten mal, und zum ersten mal nach neuinstallation, und dies bereits seit zwei stunden, meine chats wiederherzustellen, ohne von der stelle zu kommen. mein gestörtes verhältnis zu smartphones wird wohl demnächst in genre-literatur sublimiert, titels "tod eines android-entwicklers" oder so.
mit dem fahrrad bräuchte ich laut google maps knappe 2 stunden für den weg zur arbeit. mit meinem fahrrad vermutlich 3. und dann nochmal 2 bis 3 stunden retour. ich bin absolut nicht dazu bereit, meine gesamte tagesfreizeit auf einem fahrrad zu verbringen. ich weiß auch nicht, was alles passieren müsste, damit ich mich je auf sowas einlassen würde. wenn mein arbeitsweg irgendwie mit öffis oder rad machbar wäre, hätte ich mir nie ein auto zugelegt.
Zitat von zickzack im Beitrag #2783Oh weh, was kostet denn bei euch 80€?
Haha, vermutlich bei 100 km/h. Wolltest du die Whatsapp-Nachrichten auf dem Handy deines Vordermanns lesen?
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Zitat von Johnny Ryall im Beitrag #2787Haha, vermutlich bei 100 km/h. Wolltest du die Whatsapp-Nachrichten auf dem Handy deines Vordermanns lesen?
vermutlich bei 40 km/h. die stelle, an der gemessen wurde, ist stauzone. was aber egal ist, weil 2-sekunden-abstand gefragt gewesen wäre.
die abstandsmessungen sind mir sowieso suspekt. ich bemühe mich meist, genügend abstand zu lassen, was aber viele andere autofahrer nicht davon abhält, sich in die lücke, die ich zwischen mir und dem vorderen fahrzeug lasse, einzureihen. zahlen muss aber immer die person, die hinten fährt, auch wenn sie keine schuld am zu knappen abstand hat.
Zitat von faxefaxe im Beitrag #2781Hast recht: Mit Apple hat man halt alle diese Probleme nicht!
auch hier gilt: der eine sagt so, der andere sagt so. allerdings bin ich kurz davor, zu wechseln. vermutlich lege ich danach innerhalb weniger wochen sämtliche schwachstellen des apple-biotops bloß.