Zitat von Quork im Beitrag #1545Was halten denn @gnathonemus oder @zickzack von diesem Song hier:
ich hab' die seit erscheinungsdatum in der playlist, aber hab's nie geschafft mal reinzuhören. danke, dass du mich jetzt mit der nase drauf gestoßen hast. was für ein funk-monster. hat ambitionen für einen der tracks des jahres! da höre ich doch gleich mal weiter.
Zitat von gnathonemus im Beitrag #1547mal sehen, was @vinylla oder @Johnny Ryall damit anfangen können:
Ja, vom Album habe ich gehört und gelesen und solche unwahrscheinlichen Geschichten wie die um den Bremer DJ, der mit zwei Sängerinnen und ein paar Musiker aus einem ortsansässigen Migrationszentrum ein paar Songs aufnimmt, die von Dennis Bovell produziert werden, finde ich immer interessant.
Irgendwo habe ich auch einen Song gehört, aber einen anderen, die Sache dann aber nicht weiter verfolgt. "You could be more as you are" kommt mir aber verdammt bekannt vor. Oder ich bilde mir das ein, weil hier wirklich viele Zutaten, die in der Entstehungszeit en vogue waren, verwurstet werden. Ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß, der Song krallt sich ziemlich in den Gehörgängen fest und wird von dort nur schwer zu entfernen sein. Wenn es etwas zu mäkeln gabe, dann, dass er mit fast 6 Minuten etwas zu lang ist für meinen Geschmack.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Hier ein Song für unsere Hundeliebhaber. Mapache ist ein Duo aus Los Angeles, die auf sympathische Weise in den 70er-Jahren verhaftet sind und entspannten Softrock spielen, gerne auch mal auf der akustischen Gitarre. Hier jetzt das Eröffnungsstück aus dem aktuellen Album.
Den Hund gibt es übrigens wirklich.
ZitatRoscoe is a road dog. The 14-year-old Boston Terrier has been there for the whole ride of Mapache, Clay Finch and Sam Blasucci’s band, which has grown from being the casual project of two longtime buds to one of the most formidable cosmic-folk acts around. “Roscoe’s been through a lot of shit,” says Blasucci, the dog’s formal owner. “He’s been all around the country, come on tour a little bit.” With some bemused pride, Finch points out that, for a few years, he and Blasucci bunked together in a room in the Echo Park neighborhood of Los Angeles that was just big enough to fit two twin beds. “It was the two of us and the dog,” he laughs.
Naturally, Roscoe has found himself the subject of a good handful of Mapache songs in the past—and on Roscoe’s Dream, the band’s third LP of originals, he takes center stage. (That’s him in quilt form on the album cover.) “I Love My Dog” opens up the album with a blissed-out stack of acoustic guitars and a lyrical explanation of one of Roscoe’s many talents: “I love my dog / Keepin’ the policeman out.”
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Hui, Dankeschön, bei der Thematik bin ich gern dabei.
Das Video gefällt mir gut, knuffig gemacht. Der Song hat Momente, die mir gefallen, klar, weil 70er Jahre behaftet, auf jeden Fall. Und ein Lied über den Hund zu schreiben, der mit einem durchs Leben geht, ist grundsätzlich mal toll.
Allerdings sind mir die countryesken Anleihen (Gesang und Instrumental) dann insgesamt doch etwas zu ausgeprägt.
And now to something completely different:
In Gedenken an Vangelis nun diesen Moment klanggewordener Stille. Gesang: Die geheimnisvolle Stina Nordenstam. Ask the mountains.
Hält @beth das für klanggewordene Langeweile oder @CobraBora für ganz was anderes.
Für diese Art von Musik habe ich schon einen starken Soft Spot. Manche mögen das als langweiligen Schönklang ansehen, ich aber finde das wunderbar verträumt und entspannend. Und Stina Nordenstams zerbrechliche Stimme ist ohnehin gerne gehört.
Ich schmeiße dann mal Edwin Rosen in den Ring. Der Song ist wohl schon zwei Jahre alt, ich habe ihn aber erst vor kurzem zum ersten Mal gehört und er ist mir gleich im Gehörgang stecken geblieben. Erinnert mich irgendwie an Grauzone und ähnliche NDW-Helden. Was wohl @LFB oder @gnathonemus davon haltenß
Sehr elegant und melancholisch dahinfließender Song, der zumindest bei mir sämtliche 80er Softspots drückt, trotzdem dank des subtilen Housebeats keine reine Retrofingerübung ist. Gefällt mir gut, da werde ich direkt nach dem weiteren Output schauen.
Weiter geht es mit Kurt Vile für @beth oder @tenno
Zitat von LFB im Beitrag #1557Sehr elegant und melancholisch dahinfließender Song, der zumindest bei mir sämtliche 80er Softspots drückt, trotzdem dank des subtilen Housebeats keine reine Retrofingerübung ist. Gefällt mir gut, da werde ich direkt nach dem weiteren Output schauen.
Er benennt übrigens auch The Cure als Inspiration, was man bei anderen Songs schon mal heraushört. Mehr als nur ein paar Singles gibts aber leider noch nicht.
Zitat von LFB im Beitrag #1557 Weiter geht es mit Kurt Vile für @beth oder @tenno
na, da wusste aber einer, welche knöpfchen er bei mir drücken muss. das behagt schon enorm in seiner ganzen 70er-verspultheit, auch wenn man gegen ende das gefühl bekommt, dass noch mal irgendwas unerwartetes passieren dürfte (ein kammerchor, ein dudelsack, oder ein klobrillensolo, was weiß ich). kriegt jedenfalls schon mal ein sympathiebienchen ins aufgabenheft geklebt, und landet auf der mehrmals-hören-liste! besten dank!
das große glück genießend, in meinem bekanntenkreis noch mehrere andere conaisseure versteckter, schräg-bekloppter gemmen zu wissen, wurde ich unlängst von einem derselben auf diese unbekannte perle deutschen disco-wahnsinns gestoßen, und wüsste nun gerne, ob @burnedcake oder @Vermooste_Pfote eine ähnlich belustigte faszination für svens firebirdguitar empfinden wie ich:
Zitat von tenno im Beitrag #1559 das behagt schon enorm in seiner ganzen 70er-verspultheit, auch wenn man gegen ende das gefühl bekommt, dass noch mal irgendwas unerwartetes passieren dürfte (ein kammerchor, ein dudelsack, oder ein klobrillensolo, was weiß ich).
Mir beschert übrigens gerade das einen Zustand tiefster Entspannung beim Hören seiner Alben, dass er viele seiner Songs so episch und repetitiv dahinfließen lässt, gerne auch mal über zehn Minuten lang, ohne dass er diese Laufzeit vordergründig mit originellen Einfällen zu rechtfertigen versucht. Unter der Oberfläche passiert aber schon einiges, beim Song oben kommen ab Minute vier im Hintergrund noch allerlei Blasinstrumente dazu, hört man aber fast nur über Kopfhörer gut.