Seit einiger Zeit kann ich übrigens beim Antworten den Titel nicht mehr ändern, sondern es bleibt immer ein "Re: Body&Mind" (so wie früher nur bei Schnellantwort). Weiß nicht, wer sich hier um sowas kümmert.
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Der Chianti ist dem Dichter Wurst: nicht gut für sein Gewicht, der Durst, er kriegt schon langsam einen Bauch, man sieht es an den Beinen auch.
Ein Wasser, still im Glase reicht, man dichtet auch beim Grase leicht: Schon schreibt der Dichter sein Gedicht und hälts gespannt vor dein Gesicht.
Freut sich Herr Leser, sowie Frau - dann ist der Dichter froh wie Sau Nur wenns noch nicht zum Glänzen reicht, verschieben sich die Grenzen leicht:
Dann brauch ich, wenn ich schreib, auch Wein Wenn Kind und Hund und Weib auch schrein, bis du mit diesem Schlagertext die Sorgen schon vom Tag erschlägst.
Das "Problem" ist bekannt. Meister zickzack hat die Funktion abgeschaltet, weil Scherzkekse wie wir auch mal die Titel "angepasst" haben. Was da der Nachteil war, verstehe ich aber nicht.
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Tja, dann sollte der Titel zumindest nicht der zufällig letzte Re: Titel sein - notfalls besser "Re:Noch'n Gedicht" statt RE: Body & Mind... Vielleicht lässt sich das bewerkstelligen? Wie auch immer...
Es hat nochmal geschneit im März
Es hat nochmal geschneit im März, Ich sah dich, blass vor Neid im Schmerz, es lag um dich sein schlichter Arm, als ich dich, nach dem Schicht-Alarm
in seinem teuren Wagen sah, wonach nichts mehr zu sagen war, so glücklich, im Geschmeid, im Nerz: Es hat nochmal geschneit im März.
Selbst wenn die Sonne scheint im März, hast du darauf gemeint, im Scherz: solang ich für dich weiter brenn da wird dein Lächeln breiter wenn
man sich die Unterhaltung spart. Ich leide seit der Spaltung hart: So bleiben wir vereint im Schmerz, selbst wenn die Sonne scheint im März
Komm, sing uns ein Liedchen, verwegen und leicht, und senkt mancher Blick sich verlegen und weicht, sing lauter, von Liebe, von Klage und Tod, komm sing uns vom Glück ferner Tage - und Claude.
Nun gut: Er war siebzehn und trocken der Lenz. Ihn lockten kaum Rufe verlockender Trends, er malte ein Herz, etwas kleiner und rot, darin R + C, das hieß Rainer und Claude.
Da fragte sein Bruder, ob R etwas heiß’ Und Claude sagte: Ruth, alter Herr - etwas Eis? Echt, Ruth? schrie der Bruder, und Claude sagte: ja. Was Rainer, der lange schon Claude jagte, sah:
Es warn morgens zwei, die man barg, eine Punk: Ein Herz und ein R und im Park eine Bank.
Ihr Kinderlein, kostet, mein feinester Keks! An Kekse von Bahlsen reicht keines der Fakes, so zart und so süß wie es grade sich lebt bis endlich man zur Schokolade sich gräbt.
Keks Afrika hat einen Namen der droht? Symbol Unterdrückter und Dramen der Not? Bloß merkt ihr es nicht, nein genauer: man pennt, bis endlich die Kekse “Black Power” man nennt.
*Gegen den Unsinn der Rassismus Debatten um Keks “Afrika” - Und für eine Rassismusstudie über unsere Polizei.
Ich fragte dich neulich in Painten, ob wir uns geschlechtlich vereinten. Du hattest die Tage, drum blieb es die Frage, die bisher noch alle verneinten.
Ich wollte auf der Bank am Wege lesen. in Scherben lagen bei der Bank die Pullen, Und bei den Ulmen schreit ein Punk: Die Bullen! Dann ist der Streit in der Allee gewesen.
Im Park bequatschten Typen volle Bräute, die warn, um sie nicht ranzulassen, fies - weshalb ich mich sofort wie Bolle freute, was sich leicht in 8 Zeilen fassen ließ.
Wir tanzen, füllen Gläser, füllen Mägen. Du siehst, wie wir das Fleisch am Stabe grillen, Du wirst den Hunger erst im Grabe stillen. Du wirst den Park, den wir vermüllen, fegen.
Ein Unentwegter klampft fortwährend Dylan. Wirst du dich zu mir nach dem Schwimmen legen? Im Wäldchen find ich dich auf schlimmen Wegen, deswegen sind wir hier, um derentwillen.
auf meiner glatten Haut dein Atem, Schweiß, ein Abdruck auch, von deinen roten Knöcheln, als wir uns beide wie im Leide biegen
wir sitzen, stehen, knien beide, liegen bis wir uns endlich ganz verknoten, röcheln: Wir kommen uns nicht mit privatem Scheiß.
Ach, @Mory! Wie schön, Du hast mir gefehlt. Wenn ich auch wenig im Forum schreibe: Ich lese ja mit... Und natürlich mag ich auch privaten Scheiß. Eine Zeitlang hatte ich nach dem Outing halt schon einiges nachzuholen:
Ich kann es dir - nun ja, was solls, gestehen: die Sünde schreib ich mir ins reuige Buch. Doch habe auch im Rückblick stolz gesehen: Die meiste Zeit umgab mich Boygeruch.
Zwar musste ich nie meine Lover kaufen, nur: häufig war es bloß ein schneller Kitzel auf Parties, die nur undercover laufen: Man aß vielleicht noch überm Keller Schnitzel.
Doch da war auch der Jagdaufseher Elton: das war zum Beispiel mehr als eine Nacht. bei vielen war es mehr als eine - denkste!
Und heute? Ich beruhige deine Ängste: Getriebenheit regiert mich eher selten, und nur imaginär als eine Macht.
Gell? Es macht eben einfach mehr Spaß, wenn Du mitliest -
An die Freiheit
Der Mensch ist gerne frei, denn falls gebunden, so wird der schöne Mensch bald weiß und hohl. Doch hat er sich nach kurzer Balz gefunden, dann fühlt er sich ganz glücklich, heiß und wohl.
Wie oft - nach vielen Lovern, Betten, Klinken, da geht die süße Freiheit leider baden! Dann siehst du an ihm goldne Ketten blinken, nicht selten auch zerfällt dabei der Laden.
Wer gern besitzt ist zu bequem, zu leihen: Besitz macht Menschen eigentlich zu Dieben, die nichtmal zögern, ihren Claim zu weihen.
Doch kann ich, Schatz, verzeih, wenn ich das sende, jetzt leider nicht mehr aufhörn, dich zu lieben, und wie es scheint, verzögert sich das Ende.