Das Thema hätte mehr Zeit benötigt. Oder weniger. Sechs Folgen sind jedenfalls zu wenige, um eine derart umfangreiche Handlung zu erzählen (man denke an die viele Projects-Bewohner, über die wir nur oberflächlich was erfahren). Ein Zehnteiler hätte vielleicht besser funktioniert - oder halt ein längerer Film. Nach zwei Folgen war ich auch noch ziemlich angefixt, aber das ließ dann später nach.
Von den Simon-Sachen, die ich gesehen hab, leider die schwächste. Aber wir reden natürlich immer noch von einem gewissen Niveau.
Ich bin mit "Orange is the new black" durch und darüber selbstverständlich ziemlich unglücklich. Dieses ätzende Einreihen in die Schlange der Wartenden.
Ein aktuelles Riesenproblem für Homeland scheint mir, dass es zwischen Carrie und Jonas NULL Chemie gibt. NULL.
Die Sexszene war fürchterlich gefilmt, und sie muss dann auch noch sagen "Did I also mention that the sex is better (off drugs, d. Red.)"? Boah, war das peinlich, sie hatte ja noch ihren BH an! Im Idealfall macht es Jonas nicht mehr lange.
Nunja, ansonsten fühle ich mich trotzder üblichen diversen Albernheiten leidlich gut unterhalten. Ich mag die Whistleblower-Journalistin und freue mich über jede Szene mit Nina Hoss.
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)
Puh, das geht ja ganz schön ab in 60 Minuten. Den Stoff hätte "Lost" wahrscheinlich zu einer Staffel gstreckt. Da bin ich mal auf die restlichen 5 Folgen gespannt.
Zitat von Reverend im Beitrag #351Ein aktuelles Riesenproblem für Homeland scheint mir, dass es zwischen Carrie und Jonas NULL Chemie gibt. NULL.
Die Sexszene war fürchterlich gefilmt, und sie muss dann auch noch sagen "Did I also mention that the sex is better (off drugs, d. Red.)"? Boah, war das peinlich, sie hatte ja noch ihren BH an! Im Idealfall macht es Jonas nicht mehr lange.
Nunja, ansonsten fühle ich mich trotzder üblichen diversen Albernheiten leidlich gut unterhalten. Ich mag die Whistleblower-Journalistin und freue mich über jede Szene mit Nina Hoss.
Mich stören eher die (fehlenden) Kulissen. Angeblich sind sie in Beirut, ich bekomme aber nur ein Hotel, das null arabischen Charme hat, zu sehen. Angeblich sind sie im Flüchtlingslager, ich sehe aber nur ein Tor, ein paar Zelte und irgendeine verlassene Fabrikhalle. Dazu ein extrem schlecht gemalt wirkender falscher Hintergrund.
Bin nun mit der ersten Staffel von The Affair durch und bin nicht ganz glücklich mit der Seifenoperentwicklung in der zweiten Hälfte, und einige Zeitsprünge fand ich eher verwirrend als anregend. Kurz gesagt: das Niveau der herausragenden Pilotfolge wurde nicht mehr ganz erreicht. Ich mag aber durchgehend alle Schauspieler (Ruth Wilson und Maura Tierney ganz vorne), sogar McNulty gefällt mir hier (Frevelpost: fast besser als in The Wire). Season 2 wird direkt weitergesehen.
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)
Was genau fandest du da soapig in der ersten Staffel? Interessiert mich. Ein Freund und ich machen einen Podcast zur zweiten Staffel, da ist es immer spannend, wie Leute die Serie so einschätzen.
Naja, wie die ganzen Familiendynamiken sich entwickelt haben, die Darstellung der Mütter im Dorf, die Auftritte des Dorfunsympathen (Lobster Roll-Besitzer), und schließlich vor allem
dass Whitney von Scotty geschwängert wird. Gipfel der Seifenoper war dann aber schließlich das Finale mit dem - zumindest in Alisons Perspektive - mit der Knarre herumfuchtelnden Cole.
Da wirkte der Auftakt der Serie, als es um die Charaktere und die Entwicklung der Affäre ging, doch noch deutlich subtiler und raffinierter erzählt. Sobald der Krimi- und Inselfamilienplot ins Spiel kam, wurde es m.E. eben etwas uninteressanter und flacher.
“Troubled times, kids, we got no time for comedy.” (Phife Dawg)