Zurück in die Zukunft (USA 1985, R: Robert Zemeckis, D: Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, Crispin Glover) Was wäre ich für ein schlechter Vater, wenn ich den Wunsch der Zwillinge, mal wieder mit mir meinen Lieblingsfilm zu schauen, verwehren würde? Eben! Ich weiß nicht, ob ich die 30 mittlerweile geknackt habe (also Durchgänge, nicht das Alter), aber ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert. Heute habe ich mich mal ein wenig auf Crispin Glover konzentriert - und dieses übertriebene Spiel ist so punktgenau gut. Der Film ist und bleibt zeitlos fantastisch! 100/10
Die letzten Sechs in der Playlist: Nieve Ella - Watch It Ache and Bleed || Dawn Richard & Spencer Zahn - Quiet In a World Full of Noise || Flip Top Head - Up Like a Weather Balloon || Haley Heyndericks - Seed of a Seed || Idles - Joy As an Act of Resistance || Wild Nothing - Indigo
Bong Joon-hos Kreaturenfilm "The Host" hat einen anarchischen Chaosfaktor, der einem Stapel alter Mad-Magazine würdig ist. Eine subversive und schlüpfrige Hommage an die schnell gemachten Low-Budget-Monster-B-Filme der 1950er Jahre ...
"Is it the virus that's making me sleepy?" (Park Gang-Doo)
Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühesten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in Barbarei verfällt. (Hannah Arendt)
Horizon: An American Saga – Chapter 1 Fand ich gar nicht so übel. Am Ende dieses ersten Teils hat man allerdings das Problem, dass es sich anfühlt, als habe man drei oder vier Folgen einer Serie gesehen. Wie geht das jetzt weiter? Wer ist auf die Idee gekommen, diese Geschichte in mehreren langen Filmen zu erzählen? Das Drehbuch sucht eindeutig eine serielle Erzählform, mit mehreren Handlungssträngen, die sich bisher nur teilweise kreuzen. Ein Problem sehe ich darin, dass manche Figuren überhaupt nicht beleuchtet werden, wir aber an ihrem Schicksal interessiert sein sollen. Ein anderes liegt in den Klischees, aber so ist das in diesem Genre halt. Kevin Costners Regie ist auch nicht immer sattelfest, nach jeder überzeugenden Szene kommt wieder eine durchwachsene. Egal, denn unterm Strich: Wäre es eine Serie, würde ich mir jetzt den Rest der Staffel anschauen. 7/10
http://www.last.fm/de/user/DerWaechter ehemaliger Influencer * Downtown * Radebrecht * "Die einzige Bevölkerungsgruppe, die man risikolos beleidigen kann, sind die Dummen. Da fühlt sich nie einer angegriffen." (Ronja von Rönne) “The sex and drugs have gone and now it’s just the rock ‘n’ roll” (Shaun Ryder)
Ich bin bei Olsen, hatte nach dem überlangen Film zwar nicht das Gefühl, gelangweilt worden zu sein, wohl aber, dass sich hier jemand das falsche Format für seine Erzählstruktrur gesucht hat. Gleichzeitig verstehe ich, dass man sowas auf die große Leinwand bringen möchte. Schwierig. Ich werde mir Teil 2 aber auf jeden Fall anschauen.
"Auf deinem Shirt steh‘n die Dinge, Die du gerne wärst, nicht die du bist, Was im Grunde völlig in Ordnung ist. Nur: Wir können alle lesen Und du bist nie ein Dreckstück gewesen."
Eigentlich mag ich ja Actioner mit Statham. Aber ob es den drölfundneunzigsten Film braucht in Sachen Ex-Agent, Ex-Söldner, Ex-Special Forces (man suche sich was aus) hat sich zur Ruhe gesetzt und reaktiviert sich selbst(?) Diesmal immerhin ausgelöst durch eine noch hanebüchenere Geschichte, als man es sonst so gewohnt sein mag. Also ist wieder einmal ein Rachefeldzug angesagt, Statham darf sich weidlich austoben und der nicht ganz so gute in Szene gesetzte Schluss legt natürlich problemlos 1 - 2 Fortsetzungen nahe. Nun, auch ein Jason Statham wird nicht jünger, aber muss er dann gleich so gewaltig ins Mittelmaß abrutschen? Müsste ich Punkte verteilen, könnte ich mich zu 5 / 10 durchringen, also gerade noch so nicht in Richtung einer vertanen Zeit.
Eigentlich mag ich ja Actioner mit Statham. Aber ob es den drölfundneunzigsten Film braucht in Sachen Ex-Agent, Ex-Söldner, Ex-Special Forces (man suche sich was aus) hat sich zur Ruhe gesetzt und reaktiviert sich selbst(?)
Mir geht's da ganz genauso. Zudem in direkter Nachbarschaft zum Beekeeper das völlig verhunzte Sequel zu Meg und der ebenso gefloppte wie gescholtene vierte Teil von Expandables erschienen.
Zitat von Hannes im Beitrag #7042 Nun, auch ein Jason Statham wird nicht jünger, aber muss er dann gleich so gewaltig ins Mittelmaß abrutschen?
Ja, Statham ist nicht mehr Anfang 30, und ich hab mir schon bei Operation Fortune gedacht "bitte nicht mehr, so langsam sieht das Ganze albern aus".
Wenn das hier ein Kulturkreis ist, bin ich wohl ein Quadrat.
Verbrannte Erde Gibt es in Deutschland einen weiteren Arthaus-Film, der jemals eine Fortsetzung bekommen hat? Mir fällt keiner ein. Thomas Arslans 14 Jahre später gedrehter zweiter Teil von "Im Schatten" kann es zwar nicht ganz mit dem Erstling aufnehmen, aber Atmosphäre, Inszenierung und karge Dialoge sind wieder ganz großes Berliner Schule-Kino, wenn man sich auf diese Art von Film einlassen kann. Der geplante dritte Teil darf gerne weniger Wartezeit in Anspruch nehmen, aber es wäre auch interessant, die Hauptfigur in 14 Jahren wieder zu besuchen. 8/10
aus interesse habe ich gerade den KI-copiloten meines edge-browsers diese frage gestellt. seine antwort lässt vermuten, dass es hierzu im netz kaum quellen jenseits unseres forums gibt.
Zitat gibt es deutsche arthaus-filme, die eine fortsetzung bekommen haben?
Ja, es gibt tatsächlich einige deutsche Arthaus-Filme, die Fortsetzungen erhalten haben. Ein bekanntes Beispiel ist Wim Wenders' "Der Himmel über Berlin", das eine Fortsetzung mit dem Titel "In weiter Ferne, so nah!" bekam. Beide Filme sind poetische Meisterwerke, die sich mit Themen wie Unsterblichkeit, Menschlichkeit und der Stadt Berlin auseinandersetzen.
Ein weiteres Beispiel ist Thomas Arslans Werk "Im Schatten". Der Film erhielt 14 Jahre später eine Fortsetzung, die ebenfalls in der Tradition der Berliner Schule steht und mit minimalistischer Inszenierung und kargen Dialogen überzeugt. Es ist sogar ein dritter Teil geplant, der hoffentlich weniger lange auf sich warten lässt.
übrigens könnte man mit zugedrücktem auge auch noch edgar reitz' heimat-reihe dazuzählen. das war zwar von vornherein eine serie bzw eigentlich eine filmreihe; aber eine zweite und dritte "staffel" waren nicht von anfang an eingeplant.
Zitat von Berthold Heisterkamp im Beitrag #7041Ich bin bei Olsen, hatte nach dem überlangen Film zwar nicht das Gefühl, gelangweilt worden zu sein, wohl aber, dass sich hier jemand das falsche Format für seine Erzählstruktrur gesucht hat. Gleichzeitig verstehe ich, dass man sowas auf die große Leinwand bringen möchte. Schwierig. Ich werde mir Teil 2 aber auf jeden Fall anschauen.
wir sind leider ausgestiegen, scheiß auf das geld. irgendwie hatten wir das gefühl, in einem film von 1976 gelandet zu sein, eine nicht greifbare story (den wirklichen faden haben wir nicht gefunden) und eine lange nicht gesehene pomadigkeit haben uns nach dreissig minuten die notbremse ziehen lassen.
Zitat von tenno im Beitrag #7048übrigens könnte man mit zugedrücktem auge auch noch edgar reitz' heimat-reihe dazuzählen. das war zwar von vornherein eine serie bzw eigentlich eine filmreihe; aber eine zweite und dritte "staffel" waren nicht von anfang an eingeplant.
Die könnte man sich auch mal (wieder) anschauen. Der Teile der ersten Trilogie haben damals in meinem Kinderhirn tiefen Eindruck hinterlassen.
I'm a septic tank half full kind of guy / got a twinkle in my eye / that I've been told is just astigmatism / I've got a s-skip in my step like / the undead half risen