Zitat von Quork im Beitrag #4090James Bond: No Time to Die (2021)
Es scheint die eiserne Regel dieser neue Bond-Reihe zu sein, dass nur jeder zweite Film sehenswert ist. Casino Royale war gut, Quantum of Solace nicht. Skyfall war super, Spectre wirklich nicht. No Time To Die ist nun eine beruhigende Bestätigung der Regel und macht insgesamt Spaß. Leider hängt ja in diesem Franchise inzwischen irgendwie alles mit einander zusammen, weshalb man auch nicht empfehlen kann, diesen Film zu sehen, wenn man den sehr durchwachsenen Spectre nicht gesehen hat, der ja wiederum... naja. Aber wer sich 2021 entscheidet, James Bond anzuschauen, hat wahrscheinlich eh alle anderen auch gesehen und ist hilflos, so wie ich. Besonders positiv zu erwähnen ist wohl, dass man diesen Film auch genießen kann, wenn man schon massive Spoiler gelesen hat. An dieser Stelle geht mein Dank an ZEIT Online, die es geschafft haben, gleich im zweiten Absatz ihrer Rezension ohne Vorwarnung wirklich große Plot-Entwicklungen zu verraten. Wie man sowas in der Spoiler-aversen Gegenwart des Jahres 2021 noch bringen kann, ist mir ein Rätsel. Aber ich schweife ab. Bond also: Dieser Film robbt sich weiter an die Gadget-Liebe und Pseudo-Technologie-Obsession früherer Bonds heran, als es schon Spectre tat. Das ist zum Teil etwas albern, der realistischere Ton der ersten drei Filme hat mir deutlich besser gefallen. Allerdings ist das in "No Time To Die" alles irgendwie Nebensache, denn dieser Film konzentriert sich genau genommen auf zwei Dinge: Beziehungen und harte Actionszenen. Der ganze Plot drumherum ist eigentlich gar nicht so wichtig. Man kann das auch als Makel sehen, mir hat der Film aber mit seinem bisweilen etwas merkwürdigen Tempo und seiner Länge aber dann doch recht gut gefallen. Man muss auch gerade im Kontrast zu einem Ruckel-Fest wie "Quantum of Solace" (gestern nochmal angefangen, nach 20 Minuten mit Schwindelanfällen abgebrochen) feststellen, wie gut die Actionszenen in diesem Film inszeniert sind. Erfrischend auch, dass Bond inzwischen von seinem anachronistischen Sexismus einigermaßen befreit wurde, was ein ums andere mal in schelmischen Andeutungen deutlich wird. Ein bisschen Schade: Auch die dämlichen One-Liner haben ihren Weg zurück in den Film gefunden ("What time is it? It's time to die?" - uff) und die potenziell interessanten weiblichen Figuren gespielt von Lashana Lynch und Ana de Armas sind ein bisschen verschwendet, bleiben sehr flach.
Unterm Strich ist das ein Film, der sich die ganze Zeit ein bisschen anfühlt wie der Versuch, den Stolperer im "eigentlichen finale", das "Spectre" sinnvollerweise gewesen wäre, auszugleichen und dem Craig-Bond einen würdigeren Abschied zu schenken, auch wenn die Story eigentlich auserzählt war. Es ist aber auch ein Film, der genau das hinbekommt, obwohl einige eher hanebüchenen Plotpunkt aus den vorangegangenen Filmen zusammengebunden werden mussten, der dabei die Landung nicht versaut und gut aussieht. Kein Meisterwerk, aber sehr unterhaltsames Blockbuster-Kino. Für einen Bond-Fan seit Kindertagen, der mit der kulturellen Bedeutung dieser Figur hadert, ohnehin Pflichtprogramm.
Ich schließe mich hier nahezu komplett an. Zwischenzeitlich schlingerte der Film in Richtung "Nackte Kanone", aber auch das war gelungen und die Kurve auf die Zielgerade haben sie gut bekommen.
Kinder sorgen immer in Nullkommanix für ordentlich Fallhöhe
Ach, und ich hätte jetzt neben einem Landhaus in Schottland auch noch gern ein Häuschen in Norwegen.
"Happy Holidays... is what terrorists say. Merry Christmas, from Avery and Jack."
Also wenn es nach den James-Bond-Filmen geht, sind das beides aber nun eher keine Orte, an denen das Familienglück lange anhält. Vielleicht doch lieber eine Safe House in London? Da passt wenigsten die Preisentwicklung des Immobilienmarktes 😋
Dragged Across Concrete mir war bisher garnicht bewußt, dass ich Filme von Craig Zahler sehe, erst als @gnathonemus "Bone Thomahawk" & @BadBrain dann "Dragged Across Concrete" und "Brawl in Cell Block 99" erwähnte.
“Let's hunt some lions.” Dragged Across Concrete ist ein It's A (Hard Boiled) Man's Man's World Genre-Film der alten Macho-Schule, jedenfalls auf den ersten Blick, denn es werden einem auch (stets) aktuelle Themen wie Polizeigewalt, Rasissmus, Verarmung, Schusswaffen (Hallo NRA), Patriachat usw. "untergejubelt". Dies fällt wahrscheinlich nicht jedem Genre-Fan auf.
Die Männer agieren mit Ratio, lockeren Sprüchen, Kontrolle und Gewalt, man weiß stets was zu tun ist, bleibt cool, gelassen und jammert auch bei einem Bauchschuss nicht rum. Die Frauen hingegen sind überwiegend Opfer, und machen sich schonmal in die Hose.
Im Grunde hat niemand Mitgefühl für diese unangenehmen Macho-Männer, aber auch ich wurde mit solchen Introjekten, "Vorbildern" groß, und würde die schwierigen Dinge im Leben manchmal gern wie Ray Liotta in Good Fellas "lösen". Hingehen, ein paar auf's Maul hauen, und gut ist (Hallo Ex meiner Frau).
"Dragged Across Concrete" beginnt alles sehr klassisch und langsam, um dann ohne Bremsen abwärts zu marschieren, wer da als Letzter stehen bleibt ist lange unklar.
Der Film dauert 158 Minuten, langweilt aber nie, Zahler hat gute Dialoge und zumindest Interesse daran seinen Figuren Charakter, Tiefe zu verleihen, würde Zahler daher auch eine Serie zutrauen.
Der erstklassige Blaxploitation Soundtrack passt ebenfalls ganz wunderbar (Brett Ridgeman: "Is that a guy or a girl singin' that song?"), und läuft hier grad.
In Zeiten, die serielles Erzählen auch dort fordern, wo es nie hingehörte und das betrifft die Bonds, weil selbst innerhalb der Bond-Ära jeder Film ein gefühltes Reboot war (wie ich mich als Kind doch wunderte als "Tomorrow Never Dies" keine Fortsetzung zu "GoldenEye" darstellen sollte), werden diesem Format gerade dort Schwächen aufgezeigt, wo es nicht verstanden wird und alles unnötig verkompliziert und dramatisiert. Auf die Spitze trieb dies eigentlich "Spectre", wollte es uns glaubhaft machen, dass es Fäden gab, die irgendwo zusammengeführt werden sollten. Herauskam eine der unangenehmsten und cringy Szenen überhaupt ("I'm the author of all your pain") und das alles ja nur, weil irgendwelche Rechte wieder verfügbar waren und Quantum zum nichtigen Subsubbösen erklärt wurden. Und dann wusste man nicht, ob es das jetzt gewesen ist. Ging es nach Craig, dann ja, ging es nach der Story, dann auch, aber da zum Filmrelease noch Verhandlungen offen waren, bleib auch deshalb das Drehbuch auf der Strecke und so war ein halbgares Finale dazu verdammt ein finaligeres Finale zu bekommen. Das kann man jetzt aber auch als Glück im Unglück wahrnehmen, denn, wenn man ohnehin schon seine Waffen streckte und jetzt nur noch alles passieren lässt, steckt zwischen ungeheuer dämlichen Dialogen, One Liner und Entscheidungen (wenn ihr vor irgendwem fliehen wollt, beißt ihm nur in den Finger, works all the time) ein wirklich rasanter und unterhaltsamer Film, der in Teilen überraschend aktuell daherkommt (der größte Feind der Welt ist in Film und Realität gar nicht so verschieden). Viele Kritikpunkte prallen mMn ab. Wie man diese 15 Minuten in Kuba mit Ana De Armas nicht lieben kann, ich weiß es nicht, ich hätte wirklich gerne mehr von ihr gesehen, mag aber diesen stilsicheren und sehr humorvollen Einschub ganz gerne. Es muss nicht alles immer und jederzeit der ohnehin nicht so prickelnden Story folgen. Deshalb sehe ich auch Rami Malek als Cartoon-Bösewicht, der lediglich ein notwendiges Werkzeug auf dem Weg zum Finale war, an und weniger als Versuch einer ikonischen Figur. Denn alles, was nicht mit Bond als Person zu tun hat, es spielt keine Rolle mehr. Ich hatte viel Spaß, ganz vielleicht ist das deshalb sogar der zweitbeste Craig-Bond, was aber mehr über den Rest aussagt.
- Leider verbrennt der Film eine seiner besten Actionszenen bereits ganz am Anfang und noch vor den Credits (der Eillish-Song gewinnt übrigens auf der Leinwand, ohne Kontext muss ich ihn aber nicht hören).
- Falls Waller-Bridge gerade für die Frauenfiguren angestellt wurde, müsste man ihr leider sagen, dass sie der neuen 007 einen Bärendienst erwies. Dass Bond auf jede arrogante Spitze zudem nicht reagiert und sie dadurch im Regen stehen bleibt, hilft der Sympathie überhaupt nicht. Leider verschenktes Potenzial.
- als durchgehend über 5 Filme erzählte Geschichte war das nichts.
- schaut man die Filme oder zumindest die Recaps in kurzer Zeit am Stück, fällt einem auf, wie oft Bond in seiner eigentlich kurzen Zeit aus dem Dienst fiel, untertauchte und wiederkam, das ist schon ein bisschen lustig und erinnert an Rocky, der ja auch in Teil 2 schon seinen Rücktritt erstmals erklärte
- Amazon wird als neuer Geldgeber für genügend Spin-Offs, Reboots, stand alones, sit ins und vielleicht auch stand ups (why not) sorgen, um sich auszuprobieren, noch eine Parallele zum ebenfalls verzählten Star Wars
Und das Ende:
Man kann ja "Spectre" als das Ende sehen, wenn man will und das könnte ja gar nicht unterschiedlicher sein. Der Tod hat zumindest bei mir nicht wirklich etwas ausgelöst, man ist einfach so abgestumpft ob der ganzen Infos von außen; wir wissen einfach viel zu viel über die Produktionen, die Verträge und wasweißich. Nun wird einmal wird angestoßen und "back to work", aber ja nicht hier
Ich bin weder Schwarz noch Trans und spreche Chappelle nicht ab, dass er ein Ungleichgewicht im Kampf um Toleranz und Gleichberechtigung sieht und das kann er verhandeln, wie er will. Aber das hier war eine 24 Millionen Dollar schwere 60-minütige "Habt euch nicht so"-Veranstaltung eines in einem Elfenbeinturm sitzenden reichen Mannes, der nicht damit leben will, dass er kritisiert wird und sich dabei in Halbwissen und längst widerlegte Aussagen schmeißt. Letztlich war es deshalb auch kein Stand-Up-Special, sondern ein Referat über seine Ignoranz mit ein bis zwei netten Gags, mit der verschiedene unterdrückte Gruppen gegeneinander aufbringen wird. Schade!
Ich musste nach einer halben Stunde abbrechen. Diese komplette Selbstverliebtheit bei offensichtlichem Mangel an emotionaler Intelligenz waren für mich nicht auszuhalten.
Gestern habe ich Fotos von einer Bekannten gesehen. Die war 2019 in Matera und es standen damals so einige Crew-Mitglieder und vor allem Aston Martins herum. Ich musste schmunzeln wie ich das Foto eines alten silbernen Aston Martins gesehen habe, dessen Scheiben ringsum mit einer grauen Folie überzogen waren.
Zum Film: Ich empfand den Inhalt auch eine seltsam konstruierte Angelegenheit. Alleine zwei Superschurken in einem Bond ist so ein Ding, was ich komisch fand. Da hat das eine die Kraft vom anderen genommen. Das kommt also heraus, wenn man verschiedene lose Enden verbinden will. Ich habe die letzten Bonds, mit denen ich nicht glücklich war, vor Ewigkeiten gesehen. Teilweise war ich also beim Sehen recht blank, da meine Erinnerungen an die Vorgänger einfach verblasst waren. Die ein oder andere Rückblende oder geschicktere Erzählweise hätte vielleicht geholfen. Andererseits hätte das die konstruierte Geschichte noch besser offen gelegt und somit auch nicht wirklich geholfen.
Trotzdem hat mir der Film erstaunlich gut gefallen. Da war vieles sehr eindrucksvoll in Szene gesetzt und auch die Menge an Actionszenen hatten ein gutes Maß. Matera ist zudem eine Sensation und die Szenen und Verfolgungsjagden im Ort fand ich berauschend toll umgesetzt. Der Kuba-Teil war eh ein einzig großer Spaß. Es gab einfach vieles, was dem Film geholfen hat, letztlich auch der von Freeman angesprochene aktuelle Bezug. Ja, sehr unterhaltsam im Ergebnis und dann war da ja noch Lea Seydoux.
Schon erstaunlich wie die Figur Bond im Laufe der Zeit umgeschrieben wurde. Was der Mann jetzt leiden muss und wie geschunden seine Seele ist.
Bis zur Hälfte war es so, wie man /ich es erwartet hat. Danach, circa ab Cuba ( war das überhaupt die Hälfte?) hatte ich Mühe, die Augen offenzuhalten. Daran hat auch Christoph Waltz nichts mehr geändert. James Bond nimmt sich zu ernst, die bemühten Dialogwitze lockern da gar nichts auf, die Liebesgeschichte ist grottig und das Ende , ja, das ist ganz mutig. Bin gespannt, wie sie daran anknüpfen werden.
Cyrano
Vorsicht, es ist ein verfilmtes Musical. Aber, Bryce und Aaron Dessner ( The National) haben die Songs geschrieben und sie sind gut oder nerven zumindest nicht. Ganz hervorragend fand ich die Besetzung mit Peter Dinklage als Cyrano, einer mir bis gestern unbekannten Haley Bennet als Roxanne und Ben Mendelsohn ( Bloodline) als Antagonist. Mitunter wird es etwas kitschig, aber wenn man sich darauf einlassen kann sieht man einen wirklich gelungenen Film.
Der neue Halloween 3, also der Nachfolger zu Halloween, welcher der neue Halloween 2 war, aber nur Halloween heißt, welcher nur noch Sequel zu Halloween aus dem Jahre 1978 ist. Und ziemlicher Müll ist. Alle 5 Sekunden ein katastrophaler Script-Fehler und ein Film, der dann doch wieder nicht für sich verstanden hat, was man mit einer Figur machen soll, die für mehr als einen Film ~eigentlich~ nie geeignet war. Das kann man jetzt ewig auseinandernehmen, aber das war einfach nichts. Aber hey, die eine von Real Housewives, die damals das Mädchen gespielt hat, macht wieder mit! Das hat immerhin meine Freundin gefreut, die erkannt hat, dass der Film vor ihrer Nasen-OP gedreht wurde.
Nächstes Jahr kommt ja auch Scream, welcher Scream 5 ist, aber trotzdem so heißt wie der erste, also Scream. Da aber freue ich mich drauf.
Wenn Du mal den dritten erwischt, der komplett für sich steht, würde ich den mitnehmen. Den Ohrwurm des Kindersongs wirst Du nie wieder los. Damals sollten das Anthology-Filme ohne Myers-Bezug werden, was aber nach dem hier, der sich mit komischem Voodoo und Kinder-Käfer-Köpfen beschäftigt, direkt wieder verworfen wurde.
Der Neue ist fast so schlecht wie der zweite Halloween 4, der aber der achte Teil war (egal), "Resurection", den sie an "H20" gepappt haben und in dem Busta Rhymes cool aus dem Myers-Haus über das Internet gestreamt hat, yeah.
fox halte ich für einen der besten queeren regisseuren zur zeit (yossi & jagger, walk on water, the bubble, yossi). deshalb hab ich mich sehr gefreut, dass sein neuestes werk nach längerer pause auf dem festival gezeigt wurde. zu recht. eine eigentlich ziemlich unspektakuläre geschichte - ein älterer, eher gesettleter reise-journalist von der ny times, der einen artikel über "tel aviv in 5 tagen" schreiben will, mietet sich bei einem jungen, wilden filmregisseur ein und sie erkunden zusammen die stadt - aber die wird mit so viel sympathie und wärme für seine protagonisten erzählt, wie sich die beiden so verschiedenen charaktere vorsichtig annähern, quatsch machen und probleme wälzen, streiten und sich wieder zusammen raufen - und das ohne kitsch oder rührseligkeit, dass einem das herz aufgeht. war der optimale auftakt für mich.
corten! (aka "cut!", marc ferrer, 2021)
kontrastprogramm trash hoch zehn. ferrer spielt quasi sich selbst, nämlich einen trashfilm-regisseur (hoch elf), der einen queeren giallo dreht, währenddessen erst die schauspieler*innen (hauptsächlich trannies), aber dann auch alle möglichen anderen leute aus seinem umfeld gemeuchelt werden. 2 unfähige (und natürlich selbst queere) polizist*innen tappen im dunkeln, sind aber eh mehr an ihren eigenen sex-abenteuern interessiert, als an der aufklärung des falls. das alles ist natürlich ganz großer quatsch. es gibt jeden menge sex, stümperhaft inszenierte morde, dämliche dialoge und eine völlig hanebüchene handlung - aber das soll selbstverständlich so. zudem ist alles quietschbunt, es gibt queere klischees en masse und es wird munter bei argento, hitchcock, waters, almodovar usw. geklaut. heraus kam zwar kein meisterwerk des sprühenden humors, aber ich hatte allemal meinen spaß dabei.
and the winner is ...
große freiheit (sebastian meise, 2021)
lief am sonntag und der film beschäftigt mich immer noch gedanklich. es geht um hans (franz rogowski), der 1968 bei seinen sexuellen aktivitäten in einer klappe mit versteckter kamera gefilmt und - zum wiederholten male - zu 2 jahren haft verurteilt wird. im knast trifft er seinen alten (heterosexuellen) bekannten viktor (georg friedrich). das verhältnis der beiden wird im rahmen der gefängnisaufenthalte von hans (außerdem 1945 und 57) - mit hauptaugenmerk auf seine leidensgeschichte - erzählt, wobei immer wieder raffiniert zwischen den zeitebenen hin und her gesprungen wird. die geschichte ist so niederschmetternd wie herzergreifend, zeigt dabei wie beschämend grausam mit gefangenen und v.a. mit "175ern" in guter alter nazi-tradition umgegangen wurde und wird von den beiden so fantastisch gespielt, man möchte ihnen sofort eine ladung oscars vor die tür stellen. vielleicht wird das ja sogar was - der film soll als österreichischer beitrag bei der academy eingereicht werden. meinen segen hätte er.